Ladezeit optimieren: Mit diesen Tipps zur blitzschnellen Webseite

Zur SEO-Webseitenoptimierung gehört es mittlerweile auch, die idealen technischen Voraussetzungen für die Webseite zu schaffen. Nicht nur sind Aspekte wie die Ladezeit der Webseite Rankingfaktoren, zugleich beeinflussen sie deren Usability maßgeblich.

So könnten lange Ladezeiten beispielsweise zu hohen Absprungraten führen.

Die Website Ladezeit gehört deshalb gründlich nach modernen technischen Standards geprüft und anschließend optimiert.

Darum solltest Du die Ladezeit der Webseite optimieren

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Die Ladezeit Deiner Webseite ist entscheidend für Dein Ranking.

Google selbst hat es sich zur Aufgabe gemacht, über die organische Suche die bestmöglichen Ergebnisse gegenüber dem Nutzer zu präsentieren.

Getreu dieses Leitmottos, muss eine stetige Optimierung der Webseite erfolgen, wenn wirklich eine gute Suchmaschinen Platzierung erzielt werden soll.

Über die Ladezeit Deiner Webseite betreibst Du aber keinesfalls „nur“ eine Ranking Optimierung.

Viel mehr wertest Du die Webseite maßgeblich auf, denn schließlich möchten Deine Besucher auch nicht ewig warten müssen, weil Inhalte nur sehr langsam und behäbig laden. 

Eine Webseiten Analyse und anschließende Optimierung der Seitenladezeit ist also immer angeraten, ganz egal ob für Dich verbesserte Rankings oder eine ideale Nutzererfahrung (oder beides!) im Vordergrund stehen.

Die nachfolgenden Tipps helfen Dir dabei, die Ladegeschwindigkeit der Website maßgeblich zu verbessern.

Das hat für Dich auch noch einen weiteren Vorteil: So gehst Du damit nämlich stärker auf die Bedürfnisse von Nutzern ein, die vorwiegend an mobilen Endgeräten surfen, auf dem Land an einer schwächeren Internetverbindung sitzen oder sich über ein nicht immer stabiles W-LAN einwählen.

Durch die Optimierung der Ladezeiten vergrößerst Du also zugleich die Nutzergruppe, die Deine Webseite mit gewohnt höchsten Qualitätsstandards erreichen wird.

Ladezeit der Website optimieren – mit diesen Tipps gelingt es Dir!

#1 – Vor der Optimierung: Die Ladezeit der Website messen

Bevor Du Dich überhaupt mit der Optimierung und technischen Anpassungen beschäftigst, solltest Du erst einmal die aktuelle Ladezeit der Webseite messen.

So erhältst Du nämlich einen zuverlässigen IST-Wert, zu dem Du später Deine neuen erreichten Werte vergleichen kannst.

Um die Ladezeit zu testen, kannst Du einerseits natürlich Deinen eigenen Browser verwenden oder Dich bei Familien sowie Freunden auf die Seite begeben.

Zuverlässiger ist es aber, wenn Du eines der zahlreichen Tools nutzt, um die Seitenladezeit zu messen. Die Ergebnisse sind wesentlich authentischer, helfen Dir einen Standard für den späteren Vergleich zu etablieren und kostenfrei verfügbar.

Es ist außerdem empfehlenswert, wenn Du nach größeren Änderungen erneute Überprüfungen durchführst und die Ergebnisse dokumentierst.

#2 – Sauberer Code ist das A und O

Eigentlich sollte es klar sein, ist es aber in der Praxis eben oftmals doch nicht. Ein sauberer Code wird immer effizienter und damit schneller arbeiten als unsauber geschriebene Alternativen.

Deshalb ist es empfehlenswert, wenn Du W3C Validatoren benutzt, um Deinen Code zu prüfen.

Außerdem kannst Du auch den Code von genutzten Tools und CMS auf der Website prüfen und gegebenenfalls nachträglich verändern/optimieren.

#3 – CSS nutzen und komprimieren

Da immer mehr Internet Explorer nach und nach eingestaubt werden, kannst Du bei Deiner Webseite endlich aus den Vollen schöpfen.

Schwere, lang ladende Grafiken für Farbverläufe und Co. werden folglich durch CSS ersetzt, was wiederum von allen regelmäßig aktualisierten Browsern unterstützt wird.

Sogar Elemente wie abgerundete Ecken können schnell laden, wenn sie als CSS-Eigenschaften definiert werden, statt auf große Grafiken zu setzen.

Möchtest Du Deine Homepage optimieren, solltest Du außerdem immer das CSS komprimieren.

#4 – WordPress Seiten reduzieren

Speziell CMS wie WordPress haben eine „schlechte“ Angewohnheit entwickelt. Sie bieten immer mehr standardisierte Features an, die teilweise gar keinen konkreten Sinn für die jeweilige Webseite offerieren.

Was im Gegenzug passiert, ist ein unnötiges Aufblähen des Codes, was zu maßgeblich längeren Ladezeiten führt.

Teilweise sind vor allem WordPress Plugins schlampig programmiert, laden einzelne JavaScript Elemente mehrmals und werden damit zum Ranking-Killer.

Wenn Du ein CMS wie WordPress nutzt, musst Du Dein WordPress optimieren, anderenfalls erhältst Du keinen Idealzustand für Deine Webseite.

Am besten fragst Du Dich, ob der jeweilige Code oder das JavaScript bei WordPress wirklich einen Mehrwert für Deine Seite bietet.

Ist das nicht der Fall, gibt es auch keinen Grund, warum damit die Seite aufgebläht werden sollte.

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Je weniger einzelne JavaScript Dateien geladen werden müssen, umso schneller lädt die Webseite.

#5 – JavaScript Dateien zusammenfassen

Wer mehrere JavaScripts auf der Webseite verwendet, ist gut damit beraten, diese lieber zu einer größeren Datei zusammenfassen.

Die Gesamtgröße reduziert sich damit zwar selbstverständlich nicht, dafür muss aber nur noch eine Anfrage an den Server gestellt werden, was den Kommunikationsaufwand maßgeblich reduziert.

Die Webseite im Browser zu beschleunigen ist damit auf indirekte Art und Weise möglich – indem acht JavaScripts beispielsweise als lediglich ein JavaScript-Paket geladen werden, mit nur noch einer Anfrage, statt wie zuvor acht Anfragen.

#6 – Bilder verbessern und komprimieren – eigentlich eine Selbstverständlichkeit!

In diesem Artikel soll es der Vollständigkeit wegen erwähnt werden, denn eigentlich sind zu große, unkomprimierte Bilder heutzutage kaum noch überhaupt im Internet geduldet.

Verzichte deshalb beispielsweise auf .png Dateien oder riesige Auflösungen, die nur die Dateigröße aufblasen, aber keinen Vorteil für den Nutzer haben.

Stattdessen solltest Du komprimierte Bilder nutzen, immer getreu nach dem Motto: Die Auflösung so klein wie möglich, aber so groß wie nötig!

Möchtest Du Bilder für die Webseite optimieren, bieten sich dafür verschiedene Tools an, darunter auch klassische, kostenfreie Programme.

Die Bildqualität zu verbessern ist online ebenso möglich, empfiehlt sich dann oft aber nur für Webseiten mit weniger Bildelementen.

#7 – Google Cache nutzen

Ein weiterer Klassiker, der sich längst zum Standard entwickelt hat. Eine gute Wahl selbst dann, wenn Du Dein WordPress optimieren möchtest oder speziell WordPress Bilder optimieren willst.

Der Cache hilft Dir beziehungsweise Deiner Seite, einige Elemente beim Nutzer auszulagern, damit diese später nicht erneut aufgerufen und vollständig übertragen werden müssen.

Den Cache nutzen so ziemlich alle Seiten, da sich das Laden der Webseiten damit maßgeblich beschleunigen lässt

#8 – Antwortzeit des Servers reduzieren

Der Provider, seine Erreichbarkeit und die Antwortzeiten des Servers beziehungsweise Knotens sind ebenfalls maßgeblich für die Ladezeit verantwortlich.

Soll eine Webseite schnell laden, möchtest Du die WordPress Ladezeit optimieren oder die Google Platzierung verbessern, muss also zwingend ein guter Provider beziehungsweise Server her.

Selbst der schlankste Code und die beste Optimierung zeigen keine Wirkung, wenn der Server einfach zu lange zum Antworten braucht oder langsam kommuniziert.

Im Notfall daher an den Provider wenden oder diesen gänzlich wechseln!

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