Die perfekte Meta Description: Die 15 besten Tipps

Die Meta Description ist für Webmaster und Shop-Betreiber aus zweierlei Gründen wichtig.

  • Einerseits “lockt” sie in den Suchergebnissen den potentiellen Besucher,
  • andererseits müssen SEO-Vorgaben berücksichtigt werden.

Folglich bestimmt sie maßgeblich die Click-through-rate und Attraktivität eines Suchergebnisses. Grund genug, sich die folgenden Tipps einmal näher anzuschauen und gegebenenfalls die Meta Daten zu optimieren.

Wie wichtig sind Meta Title und Meta Beschreibung für Google und Co.?

Vorweg sollte mit einem Vorurteil aufgeräumt werden. Zwar galten die Metadaten der Webseite lange Zeit als wichtiger Rankingfaktor, mittlerweile ist Google zu großem Teil aber davon abgerückt.

Damit sollte verhindert werden, dass diese wahllos mit Keywords “vollgestopft” werden, ohne einen wirklichen Mehrwert oder Ausblick auf die Webseite zu erzielen. Um das eigene Ranking zu verbessern, sind die Meta Daten also nicht zwingend geeignet, dennoch nehmen sie eine wichtige Rolle ein.

Google gibt nämlich die

  • Anzahl der Zeichen vor, die diese enthalten dürfen,
  • so wie auch bei der SEO Titel Länge.

Webmaster, SEOs und Shopbetreiber ist folglich angeraten, diese nicht zu überschreiten, damit die Meta Angaben nicht unnötig abgeschnitten werden.

Unter diesen Gesichtspunkten sollte also vor allem eine Meta Beschreibung im WordPress und Co. gewählt werden, die den Benutzer anzieht und bereits einen ersten Mehrwert liefert.

Nachfolgend nun einige wichtige Tipps, die wir für Dich zusammengestellt haben. Wenn Du Deine Webseite(n) weiter optimieren möchtest, solltest Du Dich selbstredend auch mit eben diesen Meta Angaben beschäftigen.

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#1 – Meta Title Länge und Description-Länge berücksichtigen

Google erlaubt für die Meta Description eine Breite von 500 Pixeln, was ungefähr 139 Zeichen umfasst, sofern dieser ein Datum vorangestellt wird. Ohne das Datum kommt man hingegen auf ungefähr 150 bis 165 Zeichen, wobei das aufgrund der Unterteilung nach Pixeln auch immer davon abhängig ist, welche Zeichen letztlich eingesetzt werden.

Der Meta Title sollte übrigens 156 Zeichen nicht überschreiten. Bei beiden Meta Angaben werden weitere Zeichen durch “(…)” abgeschnitten. Schon bei der Meta Description Länge gilt es das zu verhindern, um den Nutzer nicht vor unvollendete Tatsachen zu stellen.

#2 – Länge und Optik mit Tools überprüfen

Statt umständlich zu warten, bis die neuen Meta Angaben indexiert und in den Ergebnisse angezeigt werden, helfen Tools weiter. Kostenfreie Meta Description Checker stellen die hinterlegten Angaben so dar, wie sie später in den Suchergebnissen erscheinen werden.

Deshalb ist es immer hilfreich, wenn Du Dich nicht nur auf Deine Intuition verlässt, sondern hinterlegte Angaben wirklich überprüfst. Solch eine Überprüfung kostet nicht viel Zeit, ist kostenfrei und stellt sicher, dass Du Dich bei den Zeichen nicht vertan hast.

Ebenso erhältst Du damit schon einen Ausblick, ob Deine Description (samt Title) attraktiv aussieht.

#3 – AIDA-Prinzip anwenden!

“AIDA” steht kurz für:

  • Attention (Aufmerksamkeit),
  • Interest (Interesse),
  • Desire (Wünsche) und
  • Action (Handlung).

Es handelt sich dabei um ein erfolgreich praktiziertes Prinzip im Marketing, welches sich bei der Gestaltung der Meta Angaben ebenfalls anwenden lässt.

Wir haben für Dich einmal ein Metadaten Beispiel angefertigt, wie sich dieses Prinzip in der Praxis bei einer Meta Beschreibung umsetzen lässt. “TVs und Laptop günstig erwerben – vom Testsieger mit mehr als 100.000 zufriedenen Kunden kaufen!”

Der erste Teil weckt bereits die Aufmerksamkeit und bildet zugleich Interesse heraus. Der Punkt “Desire” wird unter anderem durch Aspekte wie den “Testsieger” gestützt, denn dadurch wird Vertrauen erweckt.

Durch den Aufruf am Ende mit “…kaufen!” unterstützt Du eine aktive Handlung. Auf diese Weise lässt sich das AIDA-Prinzip vielfach in der Praxis anwenden und weiter optimieren.

#4 – A/B-Tests sind immer hilfreich!

Egal ob bei der OnPage Optimierung oder Metadaten Definition, die A/B-Tests gehören in das Repertoire eines jeden sorgfältig arbeitenden SEOs und Webmasters. Bei diesen wird ein Zustand “A” mit einem anderen Zustand “B” verglichen – idealerweise unter gleichen Bedingungen und über einen identischen Zeitraum.

Danach wird dann ausgewertet, ob A oder B bessere Resultate erzielt haben. Auf diese Weise kannst Du Meta Descriptions auch immer wieder einmal austauschen und schauen, ob die neue Beschreibung vielleicht bessere Klickraten erzielt als die alte Beschreibung.

Solche Vorgänge zählen zu den fortlaufenden Optimierungen und liefern wichtige Erkenntnisse darüber, was Deiner Zielgruppe gefällt und worauf sie wirklich “anspringt”.

#5 – Auf die Formulierung achten!

Eine Meta Beschreibung muss immer

  • leicht verständlich,
  • anregend und
  • interessant

sein.

Schließlich soll diese “Lust auf mehr” machen und sich zugleich von der Konkurrenz abheben.

Beides wirkt sich positiv auf die Klickraten aus und steigert damit maßgeblich den Traffic. Dennoch solltest Du darauf achten, nicht mit Sachen zu werben, die gar nicht auf Deiner Seite zu finden sind.

Das wiederum würde nämlich die Abbruchraten erhöhen, wenn der Nutzer dann feststellt, dass er durch die Beschreibung in den Meta Angaben “getäuscht” wurde.

#6 – Duplikate sind unbedingt zu vermeiden!

Wie schon bei den Inhalten einer Webseite gilt es “Duplicate Content” zu vermeiden. Wenn Du Dir Meta Description Beispiele anschaust wirst Du sicher feststellen, dass hochwertige Webseiten immer individuelle Beschreibungen für jede Unterseiten verwenden.

Das ist die sogenannte “Best Practice“, denn doppelte Inhalte werden von Google vehement abgestraft. Erstelle deshalb immer für jede Unterseite eine individuelle Beschreibung und versuche zu vermeiden, Phrasen dabei doppelt zu verwenden.

Greife stattdessen lieber auf Synonyme und alternative Formulierungen zurück. Da viele Deiner Unterseiten sowieso unterschiedliche Inhalte haben werden, sollte das nicht zu schwer fallen!

#7 – Verwende keine automatisch generierten Beschreibungen!

Das hört sich zwar einfach an und nimmt Arbeit ab, geht aber zu Lasten der Qualität. Keines der viel beworbenen automatischen Meta Daten Tools kann Beschreibungen und Titel so attraktiv erstellen, wie es einem Menschen gelingt.

Zudem kennen solche Tools Deine Zielgruppe nicht und neigen dazu immer wieder Phrasen doppelt zu verwenden. Investiere stattdessen lieber die benötigte Zeit, um tatsächlich individuelle Beschreibungen für Deine Meta Angaben zu erstellen.

Nur so kannst Du auch eine nachhaltig hohe Qualität für diese gewährleisten!

#8 – Schlage eine Brücke zum Meta Title!

Title und Description erfüllen wichtige Aufgaben. Den Title kannst Du Dir gewissermaßen wie den Namen eines Geschäfts vorstellen, während die Description das Schaufenster von diesem ist.

Beides sollte also Hand in Hand gehen, indem Du Dich bei der Description auf den Title beziehst. Hast Du ein Meta Title Beispiel wie: “Raumschiff-Händler XY24” solltest Du mindestens also die “Raumschiffe” auch wieder in der Description aufgreifen – das nur als Beispiel.

Wichtig ist letztlich nur, dass der Nutzer und die Suchmaschine versteht, warum der Titel und die Beschreibung zusammenhängen.

Speziell bei Online Shops ist das relativ einfach möglich, denn

  • der Titel umfasst meist die Kategorie.
  • In der Beschreibung kannst Du dann näher auf die Produkte eingehen,

die der Kunde in dieser Kategorie zu erwarten hat.

Somit lieferst Du bereits einen Ausblick mit Mehrwert, während der Nutzer auf der eigentlichen Webseite dann das vollständige Sortiment in dieser Kategorie durchstöbert. In diesem Beispiel wird die Bedeutung der Meta Angaben deutlich, denn sie sind ein Bestandteil der “Customer Journey” und “User Experience”.

Gelangt der Nutzer über Google auf Deine Webseite, sind sie sogar der erste Schritt davon.

#9 – Die Beschreibung nicht mit den Meta Tag Keywords verwechseln

Die Meta Keywords sind etwas anderes als die Beschreibung und werden separat voneinander festgelegt. Anders als beim SEO Titel oder der SEO Meta Description sind die Meta Keywords für SEO-Arbeiten wie auch für den Nutzer zu vernachlässigen.

Der Nutzer selbst bekommt diese nie zu Gesicht. Investiere deshalb die Dir zur Verfügung stehende Zeit bestmöglich, indem Du Deine Aufwendungen lieber in hochwertige Titel und Beschreibungen steckst.

#10 – Sonderzeichen sind erlaubt, wenn sie zur Webseite/ Unternehmen passen

Sonderzeichen wie

  • Häkchen,
  • Trennlinien oder
  • Herzen

sind eine erstklassige Möglichkeit, um die Aufmerksamkeit in den Suchergebnissen auf die eigene Webseite zu lenken.

Viele Webmaster verwenden diese nur spärlich oder gar nicht, weshalb sich automatisch jede Beschreibung davon abhebt, welche mit diesen arbeitet.

Beachte aber bitte, dass diese zur Webseite beziehungsweise dem Unternehmen passen müssen. Bei einer Bank würden sie eher unseriös wirken, ein Online Shop mit einer sehr jungen Zielgruppe, der trendige Mode anbietet, kann aber durchaus solche Sonderzeichen verwenden.

Außerdem solltest Du nicht zu ausgefallen agieren, denn wenn exotische Sonderzeichen beim Nutzer nicht angezeigt werden, schadet das der Klickrate eher als sie zu steigern.

#11 – Liefere Mehrwert und stelle Deinen USP vor!

Dein USP (Unique Selling Proposition) ist das Alleinstellungsmerkmal der Webseite. Wenn sich die Gelegenheit bietet ist es durchaus hilfreich, darauf bereits in der Beschreibung hinzuweisen.

Das funktioniert zum Beispiel, wenn Du ein exklusiver Händler in Deutschland für eine bestimmte Marke bist. Außerdem sollte deine Beschreibung immer einen inhaltlichen Mehrwert bieten.

Die identisch hohen Standards, die Du an Texte oder Produktbeschreibungen stellst, müssen also auch bei der Beschreibung gelten.

#12 – Lieber mehrere kurze Sätze als ein langer Satz

Kurze Sätze harmonieren besser mit einer kurzen Aufmerksamkeitsspanne. Aufgrund der Anzeige der Google Suchergebnisse, lassen sich kurze Sätze außerdem einfacher lesen.

Mit einem Tool für den SEO Check bei Google kannst Du feststellen, wie gut die Lesbarkeit Deiner Beschreibung ist. Du solltest die Beschreibung für die Google Suche so optimieren, dass schon ein kurzer Blick reicht, um den Inhalt aller Sätze zu erfassen.

Mit diesem Tool kannst Du deine Metabeschreibung testen: https://www.advertising.de/oneproseo/seo-site-check

Bei einer komplizierten, langen Satzstruktur ist das auf den ersten Blick nicht mehr möglich. Das führt eventuell dazu, dass sich der Nutzer dann doch für eine andere Webseite entscheidet.

#13 – Beachte die Wirkung von Rich Snippets

“Rich Snippets” sind eingebundene Inhalte, beispielsweise den Namen des Autors oder die Bewertungen einer Seite.

Sie können die Klickrate erhöhen, weil sie Authentizität und Qualität kommunizieren.

Im Gegensatz büßt Du damit aber auch einen Teil der verfügbaren Zeichen für die eigentliche Beschreibung ein. Folglich solltest Du abwägen, was sich mehr lohnt. Im Gegenzug sind solche Rich Snippets eine gute Gelegenheit die Zeichen der Meta Description zu füllen, wenn es Dir an Worten fehlt.

Insbesondere bei Webseiten, wo Vertrauen eine Rolle spielt, können sie hilfreich sein. Beispielsweise ist es keine Seltenheit, dass im Bereich Finanzen und Versicherungen mit Rich Snippets samt Autorennennung gearbeitet wird.

So kann der Nutzer ein Gesicht zur Webseite ordnen, was wiederum Vertrauen erweckt.

#14 – Inspiration bei geschalteten Anzeigen holen

Wenn Du Dir nicht sicher bist, was bei einer Meta Beschreibung funktioniert, helfen Dir AdWords Anzeigen weiter. Generell gilt die Faustregel: “Was bei der Anzeigenschaltung funktioniert, ist auch bei der Meta Beschreibung nicht verkehrt”.

Du könntest folglich, wenn Du AdWords Anzeigen schaltest, einen Blick in Deine Anzeigen werfen. Hier siehst Du, welche Deiner Anzeigen besonders gute Klickraten generieren.

An diesen kannst Du Dich dann bei der Erstellung der Meta Beschreibung orientieren und sie ähnlich formulieren oder vergleichbare Inhalte aufgreifen. Im Gegensatz solltest Du Anzeigen mit schlechter Leistung ebenfalls überprüfen und Unterschiede herausarbeiten.

So vermeidest Du, die gleichen Fehler später wieder bei der Erstellung der Meta Beschreibungen zu begehen.

#15 – WordPress Meta Beschreibung – Tools sind notwendig

Für gewöhnlich gibt das beliebte CMS die Meta Beschreibung gar nicht zur individuellen Konfiguration aus. Glücklicherweise kannst Du Dir mit kostenfreien Tools wie “Yoast SEO” oder “wpSEO” aber Hilfe ins Boot holen.

Das ist auch notwendig, denn anderenfalls bleibt die Meta Beschreibung undefiniert und es werden zufällig gewählte Sätze angezeigt. Achte also darauf, dass Du auch bei WordPress eine Konfiguration über die jeweiligen Tools vornimmst, selbst wenn die Standardoberfläche diese nicht bietet.

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