Keyword-Recherche – Schritt für Schritt erklärt

Die Keyword-Recherche legt das Fundament für alle späteren Maßnahmen der Suchmaschinenoptimierung. Deshalb ist es wichtig, dieser besondere Aufmerksamkeit zu widmen.

Vor allem die Balance zwischen Nachfrage und SEO-Potential bei der späteren Optimierung nimmt eine Schlüsselrolle ein. Hier erfährst Du, wie Du die besten Keywörter für deine Nische ausfindig machen wirst und somit den Grundstein für eine erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung legst!

Klarheit verschaffen – Brainstorming hilft dabei!

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Brainstorming hilft bei der Keyword-Recherche

Mit einer Strategie vorzugehen ist bei der Keyword-Recherche unumgänglich. Letztlich musst Du dir darüber klar werden, dass die Keyword-Analyse das Fundament für dein Scheitern oder deinen Erfolg bei deiner SEO-Optimierung entscheidet.

Hier ist es hilfreich sich zu verdeutlichen, dass geeignete Keywörter nicht zufällig zustande kommen.

Sie sind das Resultat aus der Nachfrage der Menschen, die für dich deshalb interessant sind, weil Du das passende Angebot (die Webseite, die Produkte, die Dienstleistung usw.) hast, um diese Nachfrage auszufüllen.

Brainstorming steht bei der Suche nach den besten Keywörtern daher an der ersten Stelle. Versuche organisiert vorzugehen und dir bekannte Fragen zu stellen, welche in Zusammenhang mit deiner Zielgruppe und dem eigenen Angebot stehen.

Dazu empfiehlt sich beispielsweise solch eine Vorgehensweise:

  1. Wer ist eigentlich die eigene Zielgruppe, die erreicht werden soll?
  2. Welches Problem hat die Zielgruppe, das es zu lösen gilt? Welche Verlangen existieren bei dieser?
  3. Wie kann ich selbst mit meinem Angebot dieses Problem und das Verlangen lösen?
  4. Wie sieht mein potenzieller “Traum-Kunde” eigentlich aus? (Interessen, Verlangen, Demografie uvm.)

Nach Beantwortung dieser Fragen werden Keywords gesucht, welche die Probleme lösen und dem Kunden einen echten Mehrwert bieten.

Wenn Du an dieser Stelle noch weitere Hilfe benötigst oder dir zusätzliche wertvolle Informationen einholen möchtest, haben wir für dich auch noch eine kostenfreie Video-Serie angefertigt.

In dieser zeigen wir dir Schritt für Schritt auf, wie du möglichst effizient vorgehst und somit gute Resultate erzielst.

Die Antworten darauf sind nicht zwingend konkrete Keywörter, aber sie liefern dir wertvolle Informationen.

Wichtig ist, dass Du schon im Vorfeld das Ziel des Brainstormings definierst. Bist Du eher auf der Suche nach ganzen Phrasen und zusammenhängenden Problemstellungen oder suchst du einzelne Wörter, vielleicht eher verwandte Ideen oder möchtest weiterführende Zusammenhänge herstellen?

Keywords existieren für deine Nische (und generell jede Nische!) in unterschiedlicher Art und Weise. Du hast folglich reichlich Möglichkeiten, diese geschickt zu erarbeiten.

Wie immer beim Brainstorming gilt: es gibt keine falschen Antworten!

Wichtig ist stattdessen erst einmal, dass Du möglichst viel zusammenträgst – filtern und sortieren kannst Du später immer noch!

Besonders hilfreich: versuche das Brainstorming mit Geschäftspartnern, Freunden oder der Familie zu betreiben. Bekanntlich sieht man manchmal ja den “Wald vor lauter Bäumen nicht”, weshalb es beim Brainstorming immer hilfreich ist, wenn mehr Ideen und Charaktere zusammenkommen.

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Versuche Antworten zu gängigen Fragen zu finden!

SEO Keywords sind ein Abbild der ständigen Nachfrage unzähliger Menschen, die allesamt im Internet zusammenkommen. Möchtest Du passende Keywords finden, musst du zweierlei Dinge machen:

  • einerseits deine eigene Zielgruppe verstehen und kennenlernen
  • andererseits aber auch den Markt in seiner Ganzheit näher betrachten

Mit Hinblick auf die Zielgruppe wirst Du schnell feststellen, dass diese bewusst oder unbewusst Antworten zu Fragen suchen. Sie möchten sich über ein Produkt, eine Leistung oder einen Markt informieren, suchen Informationen und wollen damit ein Bedürfnis befriedigen.

Mit Hinblick auf ein beliebiges Produkt, kannst Du aus den typischen Fragen der Zielgruppe also eine Vielzahl von Fragen ableiten, welche zum Beispiel diese Themen umfassen könnten:

  • Vorteile des Produkts / deiner Dienstleistung
  • Informationen zu Anschaffungskosten und laufenden Kosten
  • Alleinstellungsmerkmale, die es gilt hervorzuheben
  • innovative Präsentation, zum Beispiel über Video-Vorstellung / Online-Vortrag
  • Unterschiede/Abgrenzungen zum Rest des Marktes vornehmen

Diese Beispiele kannst Du alle in deinen Blog-Artikeln wunderbar beantworten. Es müssen nicht immer Produkte sein, die Du in den Artikeln beschreibst.

Es können auch generelle Fragen zu deinem Thema sein – zum Beispiel, du verkaufst Küchengeräte: Verfasse einen Beitrag über Rezepte, die Du mit deinen Küchengeräten herstellen kannst.

Und wie findest Du das richtige Thema für deinen Blogbeitrag? Richtig – über die Keyword-Analyse!

Mit einer Google Keyword Analyse sorgst Du also nicht nur dafür, dass Du über solche relevanten Keywörter gefunden wirst. Zusätzlich lieferst Du direkt noch Inhalte mit echtem Mehrwert, welche Bedürfnisse und Fragen der Zielgruppe sowie der Besucher der Webseite beantworten.

Insbesondere deshalb ist die SEO Keyword Analyse keinesfalls “nur” für die Suchmaschinen, deren Crawler und Rankings interessant. Viel mehr geht es darum zu verstehen, was sich deine künftigen Besucher von deiner Webseite erwarten und wie sie nach diesen Informationen suchen.

Immens wichtig: bei der Suche nach Keywords in die Tiefe gehen!

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Bei der Keyword-Recherche sollte man in die Tiefe gehen

Es ist natürlich wichtig, bei den Keywords ebenfalls ausreichend in die Tiefe zu gehen.

So könnten bei Produkten die generelle Produktbezeichnung zusammen mit dem Herstellernamen oder einem Modellnamen kombiniert werden.

Zwar fällt die Nachfrage nach solchen Kombinationen (Longtail-Keywords) etwas geringer aus, dafür ist der Markt auch nicht so umkämpft wie bei populären, allgemeinen Keywörtern – das Prinzip der “Nischen-Vorteile” funktioniert also auch hier.

Generell lässt sich der Unterschied zwischen Long- und Shorttail-Keywords relativ einfach erklären.

Longtail-Keywords sind länger und haben daher auch ein geringeres Suchvolumen als kurze, beliebte Begriffe, da diese häufiger für eine Suche bei Google verwendet werden.

Dafür ist die Konkurrenz bei solchen Longtail-Keywords nicht annähernd so stark wie bei populären Shorttail-Keywords ausgeprägt.

Longtail-Keywords funktionieren in einer Nische also getreu dem Motto: “Kleinvieh macht auch Mist!”, aber auch nur wenn Du ausreichend Longtail-Keywords in deinen Artikeln integrierst!
Ein weiterer Vorteil und Grund, warum Longtails oft besser sind: sie beantworten das Problem durch die spezifischere Eingabe/Suche direkt, sind also weniger allgemein als Shorttail-Keywords gehalten.

Von Vorteil ist an dieser Stelle zudem, sich einen Überblick über den Markt zu verschaffen. Deshalb solltest Du unbedingt bei der Konkurrenz vorbeischauen!

Sie sind deine direkten Mitbewerber und haben, zumindest in den meisten Fällen, ähnliche Anstrengungen für die Keyword-Analyse aufgebracht.

Einerseits kannst Du dich so inspirieren lassen, andererseits aber auch Keywörter konkret übernehmen.

Idealerweise erzielst Du später durch deine SEO-Strategie bessere Rankings zu diesen Keywörtern. So kannst Du dir weitere Marktanteile von der Konkurrenz sichern.

Hilfreich ist auch, wenn du die Produkteigenschaften einbeziehst.

Viele Konsumenten suchen speziell nach einem Produkt von gewisser Größe oder Leistung – die Variablen hängen vom Produkt selbst ab.

Zögere daher nicht, dich in deiner Nische so aufzustellen, dass du für alle potentiellen Kunden und Besucher eine passende Hilfestellung bietest. Im Zuge dessen ist es natürlich wichtig, dass Du dir erneut einen umfassenden Überblick über den Markt verschaffst.

Nur so kannst Du tatsächlich derartige Feinheiten und Details herausfinden. Eine ausreichend gute Recherche ist also zwingend notwendig, wenn Du bei deinen Keywords noch stärker ins Detail und damit in die Tiefe gehen möchtest.

Tipp: Ein SEO Keyword Tool beziehungsweise Keyword Recherche Tool kann dir in jedem Fall weiterhelfen! So zum Beispiel SECockpit, mit dem Du eine starke Unterstützung beim Brainstorming erhältst und weitere Inspiration findest.

Zusätzlich liefert dir so ein Tool Informationen zur Nachfrage. Dein eigenes Know-How, die Kreativität und sorgfältiges Brainstorming ersetzt so ein Tool zwar nicht gänzlich, aber es ist immer eine starke Unterstützung.

Idealerweise verschaffst Du dir damit mehr als nur eine Nasenlänge Vorsprung.

Beobachte Entwicklungen und Trends!

Aktualität ist sehr wichtig im Online-Markt. Deshalb solltest Du auch Trends und Entwicklungen frühzeitig erkennen, um darauf reagieren zu können.

Solche findest du beispielsweise über Google Trends oder einfach indem Du selbst etwas bei Google und Co. recherchierst.

Versuche dich in die Lage deiner Zielgruppe zu versetzen und frage dich, was diese aktuell besonders intensiv suchen könnten und wie Du diese Nachfrage befriedigen kannst.

Es gilt folglich herauszuarbeiten, was die Menschen in diesem Themenumfeld aktuell besonders bewegt oder welche Problemstellungen gerade präsent sind.

Solche Trends und Entwicklungen sind keinesfalls das Fundament deiner Keyword-Recherche. Viel mehr offenbaren sie weitere Facetten und dienen als wertvolle Ergänzung. Letztlich geht es auch bei deiner Webseite darum, das Maximum des Potentials auszuschöpfen.

Triff eine sorgfältige Auswahl, um die besten Keywords zu identifizieren!

Idealerweise hast Du am Ende all deiner Bemühungen eine lange Liste möglicher Keywords.

Alle davon sind mehr oder weniger interessant für deine Nische, es können aber schlecht pauschal wirklich -ALLE- integriert werden.

Im Zuge deiner SEO Keyword Analyse geht es nun darum, die tatsächlich besten Keywords auszuwählen.

Eine Kombination aus Longtail- und Shorttail-Keywords hat sich bei uns besonders gut bewährt. Shorttails haben meist eine größere Nachfrage, Longtails dafür eine weniger starke Konkurrenz. Eine Balance aus beiden ist daher empfehlenswert.

Vor allem solltest Du an dieser Stelle auch unpassende Keywörter aussortieren. Das sind beispielsweise solche, die vielleicht zu deinem Thema, aber nicht zu deinem Angebot passen.

Recherchierte und “gebrainstormte” Keywörter, die letztlich nur sehr wenig oder gar kein Suchvolumen haben, gehören natürlich ebenfalls dazu. Diese bringen dir keine Besucher ein und haben daher keinen effektiven Wert.

Bei der Analyse solltest Du noch die eigene Preisbildung berücksichtigen. Generell reicht es bei hochpreisigen Produkten auch, wenn die Nachfrage eher gering ist – einfach weil weniger verkauft werden “muss”.

Im Niedrigpreissektor hingegen muss eine verhältnismäßig hohe Nachfrage existieren, denn der Verkauf und damit erzielte Gewinn wird vor allem über Masse erzielt.

Das Finden und spätere Auswählen passender Keywörter ist also gar nicht so einfach. Erfahrung, Expertise und Kreativität werden ebenso wie ein strukturiertes, zielführendes Vorgehen belohnt.

Insbesondere deshalb solltest Du kein Potential liegen lassen, wenn Du wirklich die besten Keywords für deine Nische ausfindig machen möchtest!

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