Google Anzeigen schalten: 10 Schritte zu Deiner Kampagne

Google Anzeigen schalten ist eine exzellente Möglichkeit für Unternehmen, die eigene Reichweite und Sichtbarkeit zu erhöhen und stellt zugleich eine natürliche Ergänzung zu den SEO-Bemühungen dar. Hier zeigen wir Dir auf, wie Du AdWords Anzeigen richtig einsetzt, Deine Umsätze und den Traffic erhöhst.

Google Ads, früher noch ausschließlich unter dem Namen „Google AdWords“ bekannt, ist der Dienst zur Anzeigenschaltung der gleichnamigen Suchmaschine. Hier können Werbetreibende Banner- und Textanzeigen schalten, die dann einerseits innerhalb der Suche und andererseits im AdSense Display-Netzwerk dargestellt werden.

Was genau ist AdWords und warum lohnt sich das?

Wie bereits eingangs kurz erwähnt, handelt es sich hierbei um ein Netzwerk zur Anzeigenschaltung, das von Google selbst betrieben wird. Während Google Ads zur Anzeigenschaltung dient, befindet sich das Gegenstück dazu ebenfalls unter Googles Dach, nämlich das sogenannte „AdSense“, welches wiederum zur Auslieferung der zuvor geschalteten Anzeigen verantwortlich dient.

google adwords kosten,google adwords anmelden,google adwords anzeigen,google anzeigen schalten,google adwords kampagne,google werbung kosten,google anzeige kosten,google werbung schalten,adwords werbung

Wenn Du eine Google AdWords Kampagne erstellen möchtest, erweiterst Du nicht nur sinnvoll Deinen Marketing-Mix, sondern begibst Dich zugleich in das Feld des sogenannten „Search Engine Advertisings“, was kurz mit „SEA“ abgekürzt wird. Während die Suchmaschinenoptimierung (SEO) dazu dient, die Webseite so zu optimieren, dass sie zu relevanten Keywörtern in den organischen Suchergebnissen erscheint, werden die Anzeigen bei Ads über ein Klickpreis-Verfahren abgerechnet.

Das hat den Vorteil, dass sich für ganz neue Webseiten sofort Google Werbung schalten lässt, während SEO eher mittel- und langfristig angelegt ist. Beides kann parallel zueinander verwendet werden.

Das machen auch viele Webmaster und Agenturen. So lässt sich die Reichweite einer Webseite bestmöglich erhöhen, zudem decken SEA und SEO jeweils unterschiedliche Bereiche ab.

Während Google AdWords Anzeigen erst einmal sehr einfach zu schalten sind, liegt die Schwierigkeit vor allem in der Optimierung dieser. Da per Klickpreis abgerechnet wird, spielen verschiedene Schlüsselfaktoren eine Rolle. Diese werden wir Dir im Laufe dieses Artikels genauer erklären!

Mit 10 Schritten besser mit Google Ads umgehen

Unsere gleich folgenden 10 Schritte helfen Dir dabei, dich mit AdWords (Ads) vertraut zu machen. Zugleich zeigen diese Dir auf, wie Du Deine Anzeigen und die dazugehörigen Kampagnen optimierst.

google adwords kosten,google adwords anmelden,google adwords anzeigen,google anzeigen schalten,google adwords kampagne,google werbung kosten,google anzeige kosten,google werbung schalten,adwords werbung

Gerade hier liegt die Schwierigkeit von AdWords, denn Deine Anzeigen konkurrieren natürlich ständig mit allen anderen Anzeigen zu diesen Suchbegriffen von anderen Unternehmen. Du musst Dir also einen Wettbewerbsvorteil verschaffen und zugleich die Wirtschaftlichkeit der Kampagne garantieren.

Die Komplexität von AdWords führt dazu, dass sich viele Unternehmen für eine professionelle Agentur entscheiden. Diese widmet sich voll und ganz den Kampagnen und kann ein bestmögliches Handling gewährleisten.

Die dabei entstehenden Kosten werden in der Regel durch den Erfolg der Kampagne und deren Optimierung schnell wieder wettgemacht. Dennoch kannst Du Dich natürlich auch erst einmal mit diesen 10 Schritten selbst daran versuchen.

Kostenloses Online Training

TOP 3 BEI GOOGLE!

ERFAHRE HIER, WIE DU MIT DEN 3 WICHTIGSTEN SEO FAKTOREN DIE TOP 3 BEI GOOGLE ERREICHST!

Schritt #1 – Kontoerstellung und Budgetverwaltung

Bevor Du mit der Anzeigenschaltung loslegen kannst, musst Du zuerst ein Konto bei Google AdWords anmelden. Das geht ganz einfach, da Ads bereits ein Bestandteil des Google Kontos ist nur noch aktiviert werden muss.

Zugreifen kannst Du darauf beispielsweise direkt über Dein eigenes Google Dashboard. Für gewöhnlich funktioniert die Kontoverwaltung so, dass Du eine von Dir gewählte Geldsumme auf das Konto lädst. Das geht beispielsweise ganz bequem per Überweisung.

Vor allem für Anfänger empfehlen wir immer, dass diese sich ein festes Budget setzen. Dein Budget kannst Du für die Woche oder für einen Monat festlegen. Im weiteren Verlauf kannst Du noch bestimmen, wie viel des Budgets eine bestimmte Kampagne verwendet.

Es entstehen Dir keine Google AdWords Kosten, abgesehen von dem Budget, was Du für die Anzeigenschaltung aufwendest. Achte darauf, dass Du Belege dafür aufbewahrst, denn die Kosten für die Werbung kannst Du natürlich steuerlich geltend machen!

Versuche Dich erst einmal mit einer Kampagne für eine Webseite! AdWords ist bereits kompliziert genug, weshalb Du Dich mit mehreren Kampagnen gleichzeitig nur unnötig überlasten würdest. In welcher Höhe sich die Google Anzeige Kosten belaufen lässt sich nicht verallgemeinern. Hier gilt das Prinzip, welches Dir mitunter schon aus der Suchmaschinenoptimierung bekannt ist.

Besonders populäre, stark nachgefragte Keywörter/Suchbegriffe „kosten“ natürlich mehr, einfach weil die Konkurrenz hier stärker ausgeprägt ist. Nischenkeywörter mit einer geringeren Nachfrage ermöglichen hingegen aufgrund des geringeren Wettbewerbs eine Anzeigenschaltung zu günstigen Klickpreisen.

Die Google Werbung Kosten werden immer pro Klick abgerechnet! Es entstehen also keine Pauschalbeträge oder Abokosten. Du zahlst bei Ads immer wirklich nur das, was Du in Form von Banner- oder Textwerbung schaltest und was von legitimen Nutzern geklickt wird.

Eine AdWords Kampagne wird deshalb auch immer über den Klickpreis abgerechnet, welcher im Fachjargon mit CPC oder „Cost per Click“ betitelt wird. Das hat den Vorteil, dass die entstandenen AdWords Kosten übersichtlich bleiben, Du nicht über Dein gesetztes Budget hinausgehen kannst und Du zugleich maximale Kostenkontrolle sowie Transparenz erhältst.

Experten und professionellen Agenturen ermöglicht der Klickpreis zugleich eine exzellente, sehr präzise Optimierung, da sich genau nachverfolgen lässt, welche Umsätze im Durchschnitt pro geschalteter Anzeige und Klickpreis erzielt werden.

Schritt #2 – No-Go’s und Anfängerfehler, die Du vermeiden solltest!

Anfänger stellen sich die Anzeigenschaltung oftmals zu simpel vor. Fakt ist, dass Du in AdWords mit unzähligen Unternehmen konkurrierst, die teilweise noch professionelle Agenturen dafür beauftragen. Es ist also keinesfalls einfach, wirklich lukrative Anzeigen ausfindig zu machen und zugleich solche, die für Verluste sorgen, möglichst frühzeitig zu eliminieren.

Anfänger sind zudem meist von der Komplexität derAdWords Oberfläche überfordert. Gut ist, dass diese wirklich alles bietet, was man sich für eine präzise Anzeigenschaltung und die spätere Analyse nur wünschen kann. Von Nachteil ist jedoch, dass man sich eben erst hineinfinden muss.

Du solltest jedoch nicht den Fehler begehen und Deine Anzeigen über „AdWords Express“ schalten. Hierbei handelt es sich um eine abgespeckte Version von Ads, bei der zahlreiche Einstellungen fehlen. Durch die Reduzierung der Oberfläche auf das Nötigste gehen unzählige Funktionen und Features verloren, die eigentlich zur Optimierung der Anzeigen sowie Kampagnen nötig sind. Das macht „Express“ zu einer wirtschaftlich wenig lukrativen Hilfe.

Um unnötige Streuverluste zu vermeiden, musst Du also definitiv die komplexe, „echte“ Oberfläche benutzen. Außerdem solltest Du die verfügbaren Optionen zur Einstellung der Keyword-Reichweite entsprechend wählen. Google bietet unter anderem eine Option „weitestgehend passend“. Bei dieser zeigt Google Deine Anzeige sogar dann an, wenn das gewählte Keyword nicht exakt nachgefragt wird.

Google bewertet hier selbst, welche Keywords als „weitestgehend passend“ gelten. Das sorgt in der Praxis für große Streuverluste und geht zu Lasten der Optimierung. So erhöhst Du zwar definitiv Deine Reichweite und die damit verbundenen Einblendungen, jedoch wird das Budget in den meisten Fällen nicht mehr optimal genutzt.

Nachfolgend möchten wir Dir einmal die unterschiedlichen Varianten bei der Keyword-Bestimmung darlegen:

  • Weitestgehend passend: Anzeigen werden bei allen Suchbegriffen angezeigt, die zumindest als relativ passend zum eingestellten Keyword gedeutet werden.
  • Wortgruppe: Google liefert Anzeigen auch dann aus, wenn sich das Keyword in einem Satz oder einer Eingabe in seiner exakten Form befindet, selbst wenn es noch von anderen Wörtern umgeben ist.
  • Modifiziertes weitestgehend passen: Festgelegte Keywords erhalten eine Einblendung, wenn sie in der Suchanfrage enthalten sind. Die Reihenfolge oder weitere Wörter werden ignoriert, die Anzeige dennoch eingeblendet.
  • Genau passend: Die beste Option für Dich. Hier werden Deine Anzeigen wirklich nur dann angezeigt, wenn genau das jeweilige Keyword als Suchanfrage eingegeben wurde. Dadurch erhältst Du die volle Kostenkontrolle, kannst präzises Targeting betreiben und später eine bessere Analyse vollziehen.
  • Außerdem kannst Du bei allen Anzeigen auch noch „ausgeschlossene Keywords“ hinterlegen. Diese sorgen dafür, dass die Anzeige nicht mehr eingeblendet wird, wenn solch ein ausgeschlossener Begriff in der Suchanfrage enthalten ist.

Schritt #3 – Strategie und damit verbundene Ziele vor der Anzeigenschaltung definieren

Bevor überhaupt aktiv Geld investiert wird, solltest Du Dir über Deine Ziele und die damit verbundene Strategie klar werden. Anderenfalls helfen auch ein Google AdWords Tutorial und viele Anzeigen nicht weiter.

Immer wieder machen vor allem Anfänger ohne entsprechende Erfahrung den Fehler, dass einfach eine Google AdWords Kampagne gestartet und anschließend mit „…hat nicht funktioniert“ abgetan wird. Wie jede erfolgreiche Marketingkampagne, benötigt auch Ads klare Ziele mit funktionierender Strategie.

Anderenfalls werden Anzeigen wahl- und ziellos geschaltet, was natürlich nur wenig Erfolg verspricht. So entstehen zwar Klicks und Kosten, die nötigen Konvertierungen für einen gesteigerten Umsatz bleiben aber aus.

Deshalb solltest Du dir immer genau überlegen, was Du mit der jeweiligen Kampagne erreichen möchtest. Die definierten Ziele können sich je nach Kampagne und/oder Webseite unterscheiden.

Ein Online-Shop könnte als Ziel beispielsweise definieren, dass Umsätze über weitere Verkäufe, insbesondere von Neukunden, generiert werden. Bei einem Informationsportal steht hingegen der möglichst günstig erhaltene Traffic im Vordergrund.

Dienstleister definieren als mögliche Ziele beispielsweise die Anmeldung bei einem Newsletter oder die Kontaktaufnahme. Natürlich gibt es auch sogenannte „Brand-Kampagnen“, die einfach nur die Sichtbarkeit der Marke steigern sollen. Hier ist dann aber ebenfalls wichtig, dass das möglichst wirtschaftlich geschieht.

Ziele und Strategien können sich im weiteren Verlauf der AdWords Nutzung verändern, exakter definiert oder gar komplett ersetzt werden. Unabhängig davon ist es aber erst einmal wichtig, überhaupt Ziele und eine damit verbundene Strategie zu haben.

Schritt #4 – AdWords profitiert von einer eigenen Landingpage für Kampagnen

Auf die notwendige Präzision wurde schon anfangs eingegangen. Diese zeigt sich aber nicht „nur“ bei der Anzeigenschaltung selbst, sondern auch der Weiterleitung dieser. Anzeigen sollten immer so präzise wie nur möglich auf bestimmte relevante Suchanfragen ausgerichtet werden.

Es ist also von Vorteil, dem Nutzer dann zu seiner Anfrage auch eine besonders exakte Lösung anzubieten. In der Praxis geschieht das über eigens erstellte Landingpages, die zu den jeweiligen AdWords Kampagnen kombiniert werden.

Landingpages sind kleine Webseiten, die oftmals nur über eine Seite verfügen. Sie werden gemäß des jeweiligen Suchbegriffes erstellt, die Anzeige leitet auf diese weiter. Das hat den Vorteil, dass der Nutzer nicht erst auf der eigentlichen Webseite lange nach dem suchen muss, was er sich durch einen Klick auf die Anzeige erhofft hat.

Stattdessen bekommt er alle relevanten Informationen direkt auf dieser Seite geboten. Vor allem beispielsweise für Dienstleister, die sich eine Anmeldung beim Newsletter oder eine Kontaktaufnahme erhoffen, empfehlen sich diese Seiten wegen ihrer tendenziell höheren Conversion-Rate.

Landingpages sind aber generell eine gute Lösung, für Dienstleister ebenso wie für Portale, Vergleichsseiten oder beispielsweise Online Shops. Besonders schlecht wäre es hingegen, wenn der Nutzer nach einem Klick auf die Anzeige einfach nur auf die Hauptseite geleitet wird.

Da befindet sich mitunter zwar irgendwo die Lösung für seine Suche, aber er müsste sich erneut quer über die ganze Webseite auf eine zweite Suche begeben. Das führt zu hohen Absprungraten und reduziert maßgeblich die Conversion Raten. Folglich ist es besser, wenn für einzelne Kampagnen Landingpages existieren.

Diese können im späteren Verlauf zur Hauptseite weiterleiten, fangen den Nutzer aber erst einmal konkret nach seinem Klick ab. Möchtest Du keine separaten Landingpages erstellen, solltest Du zumindest auf eine sinnvolle Weiterleitung achten.

Wenn Du beispielsweise Anzeigen für „Sneaker“ schaltest, bringt es Dir nur wenig, wenn der Nutzer auf die Startseite eines Kleidung-Shops geleitet wird oder nur in die Oberkategorie „Schuhe“ gelangt. Hier ist es dann notwendig, wirklich präzise Weiterleitungen zu definieren.

Schritt #5 – Durchdachte Strukturen für Dein Konto und die Kampagnen anlegen

Erfolgreiches AdWords Marketing bedeutet auch, dass die AdWords Werbung im Konto entsprechend sinnvoll strukturiert wird. Dein Konto mitsamt all den Kampagnen ist das Fundament für erfolgreiches Marketing. Es ist in diesem Zusammenhang wichtig zu verstehen, dass selbst bei ähnlichen oder gar identischen Suchanfragen nicht zwingend immer die gleiche Intention dahintersteckt.

Das lässt sich an einem Beispiel leicht verdeutlichen. Sucht jemand nach „iPhone XS“ weißt Du erst einmal nicht, ob er dieses kaufen, sich nur darüber informieren möchte oder einen unabhängigen Test davon sucht.

Beschäftigt sich Deine Webseite zum Beispiel nur mit dem Verkauf davon, würden alle anderen Nutzer, die Vergleiche oder Tests suchen wahrscheinlich wieder abspringen. Dann hättest Du aufgrund des Klicks auf die Anzeige zwar Geld investiert, aber gar keine Chance gehabt, wirklich Umsätze damit zu generieren.

Daher ist es besonders empfehlenswert, wenn Suchbegriffe entsprechenden Kampagnen zugeordnet und gegebenenfalls näher definiert werden. Werden relativ ähnliche Suchbegriffe in eine Anzeigengruppe bewegt, obwohl diese eigentlich eine andere Intention des Nutzers zur Folge haben, führt das bei der späteren Analyse zu Ergebnissen mit wenig Aussagekraft.

Gut strukturierte Konten verfügen daher immer über verschiedene Anzeigengruppen. Solche beispielsweise, die nur sehr generische Suchbegriffe mit hohen Volumen abdecken oder solche, die speziell mit einem Kauf verbunden sind.

Die Suchintention zu bedenken ist allein schon deshalb wichtig, weil Du Deinen gewählten Anzeigentext ebenfalls darauf hin anpassen musst. Werden Anzeigengruppen nach der Intention unterteilt gehst Du sicher, dass der angezeigte Text somit wirklich immer passt.

Eine optimierte Struktur wirst Du am Anfang vielleicht noch nicht einmal so deutlich bemerken. Spätestens aber wenn Du Dich näher mit der Optimierung beschäftigst und immer wieder kleine und große Stellschrauben veränderst, wird Dir die Struktur eine große Hilfe sein.

Im nächsten Schritt zeigt sich ein weiterer deutlicher Vorteil davon, auf den an dieser Stelle einmal gesondert eingegangen werden soll.

Schritt #6 – Trennung von Kampagnen für die Google-Suche und das Display-Netzwerk

Werben mit Google bedeutet für Dich, dass Deine Anzeige sowohl bei der Suche als auch im Display-Netzwerk erscheint. Deine Anzeige bei Google erscheint in der Suche oberhalb und rechts von den organischen Suchergebnissen. Letztere werden durch die Suchmaschinenoptimierung und das damit verbundene Ranking einer Webseite beeinflusst.

Bei den geschalteten Anzeigen hingegen spielt das Ranking keine Rolle. Hier wird an prominenter Stelle einfach der eingeblendet, der den höchsten Klickpreis eingestellt hat.

Wenn Du Dir die Frage nach dem „Was ist AdWords?“ stellst, ist bei der Beantwortung also eine Unterscheidung zwischen den Anzeigen bei der Suche und dem Display-Netzwerk zu treffen. Was die Suche ist, wurde eben schon geklärt. Das Display-Netzwerk sind die Webseiten, die AdSense installiert haben.

AdSense ist für die Auslieferung der Anzeigen verantwortlich. Deine Anzeigen werden also auch auf Seiten mit AdSense angezeigt, wenn Google diese als thematisch passend bewertet.

Hier offenbart sich schon der erste Stolperstein, der sich gut am Beispiel eines Online-Händlers erklären lässt. Wenn Du einen Shop betreibst, möchtest Du natürlich, dass Deine Anzeigen zu relevanten Suchbegriffen in der Suche erscheinen. Mitunter möchtest Du aber nicht, dass Deine Anzeige auf fremden Shops angezeigt wird, vor allem wenn diese hinsichtlich der Zielgruppe oder des Preissegments gar nicht zu Deinem Shop passen.

Bietest Du beispielsweise nur sehr teure Schuhe an, bringt dir ein Klick aus dem Display-Netzwerk wenig, wenn die Seite mit der Anzeige lediglich super günstige Schuhe offeriert. Die Zielgruppe ist hier einfach nicht identisch, weshalb die Chancen verschwindend gering sind, dass Du tatsächlich eine Konvertierung damit erzielen würdest. Mit Hinblick auf den Nutzer selbst offenbaren sich weitere deutliche Unterschiede.

In der Standardeinstellung belässt es Google nämlich so, dass die Anzeigen sowohl in der Suche als auch im Display-Netzwerk angezeigt werden. Vor allem für unerfahrene Nutzer ist das wenig sinnvoll, diese sollten die Einblendung im Display-Netzwerk lieber ausschalten.

Die Aufmerksamkeit der Nutzer unterscheidet sich maßgeblich. Gibt ein Nutzer bei Google einen Suchbegriff ein, hat dieser definitiv den Wunsch nach einer Lösung und weist somit eine hohe Aufmerksamkeit auf. Anders aber im Display-Netzwerk, wo sich der Nutzer schon auf einer thematisch verwandten Seite befindet.

Hier hat er mitunter gar kein Interesse eine andere Seite anzusurfen. Vielleicht will er aber auch nur „kurz gucken“ und generiert für Dich so zwar Ausgaben, ohne aber wirklich vorhandenes Interesse an einer Umsatzgenerierung/Konvertierung.

Selbst wenn Du Anzeigen im Display-Netzwerk einblenden lassen möchtest, musst Du die Kampagnen dahingehend ausrichten. Um die Aufmerksamkeit des Nutzers auf einer thematisch relevanten Seite, wo er gerade den Content liest einzufangen, bedarf es nämlich anderer Texte und/oder Banner.

Sowohl die Klickraten als auch die Konvertierungen unterscheiden sich folglich maßgeblich. Wenn Du diese Trennung zwischen der Suche und dem Display-Netzwerk im Konto und bei Deinen Kampagnen nicht vornimmst, erhältst Du später bei der Analyse keine aussagekräftigen Werte.

Stattdessen würden die beiden völlig unterschiedlichen Plattformen für Deine Anzeige wild durcheinander gemischt, um einen wenig aussagekräftigen Mittelwert zu bilden.

Deshalb also unbedingt: Trennung vornehmen!

Schritt #7 – Keyword-Recherche betreiben!

Wie schon bei der Suchmaschinenoptimierung benötigst Du eine ausgereifte Keyword-Recherche. Sie legt das Fundament für Deine später geschalteten Anzeigen.

Während Du Dich bei der Suchmaschinenoptimierung durchaus in die Breite aufstellen kannst und viele Keywords noch nebenher erreicht werden, ist bei AdWords vor allem Präzision gefragt. Weiterhin geht es bei Ads nicht nur um den möglichen Traffic beziehungsweise die Nachfrage.

Viel wichtiger ist stattdessen, wie gut die AdWords Conversion beim jeweiligen Keyword ausfällt. Einerseits investierst Du Geld über die Klicks auf die Anzeigen, andererseits möchtest Du im Durchschnitt natürlich mit den Klicks mehr Umsatz generieren als Du Geld dafür ausgibst.

Deshalb solltest Du schon bei Deiner Recherche die Wirtschaftlichkeit eines Keywords bedenken. Neben der zu erwartenden Conversion ist wichtig, zu welchem Klickpreis das Keyword überhaupt erreicht wird. Besonders populäre und generische Keywords kosten meist mehr pro Klick, da der Wettbewerb hier stärker ausgeprägt ist.

Die Frage nach dem „Was kostet Google AdWords?“ lässt sich daher nicht pauschal beantworten, sondern wird maßgeblich durch die Keywords beeinflusst. Findest Du sehr passende Nischenkeywörter, die zugleich noch gut konvertieren, kostet dich AdWords nur wenig Geld – während später damit zugleich ein Gewinn erzielt wird.

Fehlen bei der Recherche aber solche „Cashcow-Keywords“, erzielst Du mitunter viele Klicks zu hohen Preisen, während die Umsätze ausbleiben. Im Internet finden sich verschiedene, teils kostenpflichtige Tools, die Dich bei der Recherche unterstützen. Dennoch ist vor allem Kreativität gefragt. Es zahlt sich außerdem aus, wenn Du Deine Zielgruppe und deren Verhalten gut kennst.

Im Zuge dessen empfiehlt sich weiterhin eine Recherche Deines Wettbewerbs. Damit erlangst Du nicht nur erste Erkenntnisse über Traffic und Conversions, zugleich kannst Du bei Deinem Wettbewerb Schwächen identifizieren und diese für Dich nutzen.

Besonders erfolgreiche AdWords-Strategen nehmen Kenntnis von den Stärken der Konkurrenz und finden in deren Strategie zugleich Schwächen. Von Vorteil ist das schon deshalb, weil Du so mehr Kenntnisse über die AdWords-Anzeigenschaltung in Deinem Marktsegment gewinnst, ohne dafür eigenes Geld über geschaltete Anzeigen investieren zu müssen.

Schritt #8 – Erstellung mehrerer Anzeigenkonzepte

Du solltest Deinen Anzeigen ausreichend Luft zum Atmen geben! Wie das geht? Über verschiedene Text- und Bannervarianten!

Experten empfehlen mindestens drei verschiedene Anzeigentexte für eine Kampagne, die Du simultan gegeneinander laufen lässt. So kannst Du feststellen, welcher Deiner Texte und damit welche Anzeige besonders gut läuft und auf welche Formulierungen, Texte oder Banner Deine Zielgruppe nicht anspringt.

Wichtige Erkenntnisse liefert das auch mit Hinblick auf die Wirtschaftlichkeit einer Anzeige. Mitunter generiert ein Anzeigentext zwar eine hohe Aufmerksamkeit und damit viel Traffic, konvertiert dann auf der Webseite aber nicht zu Umsätzen und Zielen. Andere Anzeigentexte erzeugen indes mitunter weniger Klicks, dafür aber sehr gute Konvertierungen, was natürlich eine gute Situation für Dich wäre.

Weiterhin solltest Du bei der Konzeption keine falschen Versprechungen machen. Das bringt Dir reichlich wenig, denn selbst wenn diese Versprechungen zu bezahlten Klicks führen, bleiben die Konvertierungen dann aus, wenn sie nicht erfüllt werden.

Im Fachjargon bezeichnet man das Ganze übrigens auch als „A/B-Test“. Man lässt also verschiedene Situationen und Szenarien unter möglichst gleichen Bedingungen laufen, um dann im Nachhinein festzustellen, wie gut die Performance jeder einzelnen Situation war.

So kannst Du die Performance verschiedener Anzeigen untereinander sehr gut vergleichen und schlechte Performer wieder aussortieren. Derartige Tests und simultan laufende Anzeigen empfehlen sich übrigens kontinuierlich.

Wer seine Kosten für Google AdWords bei hohen Umsätzen möglichst niedrig halten möchte, muss seine Anzeigenschaltung ständig optimieren. Gerade das, in Verbindung mit der Komplexität, ist ein ausschlaggebender Grund, warum sich viele Unternehmen professionelle Hilfe eines Experten beziehungsweise einer Agentur ins Boot holen.

Kostenloses Online Training

TOP 3 BEI GOOGLE!

ERFAHRE HIER, WIE DU MIT DEN 3 WICHTIGSTEN SEO FAKTOREN DIE TOP 3 BEI GOOGLE ERREICHST!

Schritt #9 – Umfassendes Controlling der Kampagnen

Die Analyse ist ein wichtiger Bestandteil einer jeden AdWords Kampagne. Du hast die Möglichkeit die Performance direkt in AdWords zu überprüfen, kannst idealerweise aber sogar noch Google Analytics hinzuziehen. So erhältst Du nämlich weitere Informationen darüber, wie sich einzelne Nutzer auf der Seite verhalten haben.

So beispielsweise darüber, wie lange dieser auf der Zielseite blieben, wann Abbrüche stattfinden oder welchen durchschnittlichen Warenkorb (in Shops) sie erzielen. Bei besonders komplexen Analysen kannst Du sogar noch weitere Kennziffern verwalten, zum Beispiel die Retourenquote von Kunden, die über die AdWords Anzeigen auf Deinen Shop gelangen.

Bei anderen Zielen, so unter anderem einer einfachen Newsletter-Anmeldung, sind die Möglichkeiten natürlich etwas eingeschränkter. Hier könntest Du aber ebenfalls mit Hilfe von AdWords, Analytics sowie Deinem Newsletter-Mailer feststellen, wie erfolgreich der Newsletter bei den ehemaligen „AdWords-Besuchern tatsächlich ist.

Besonders auf den ersten Blick wirken die unzähligen Möglichkeiten des Controllings und der Analyse mitunter erschlagend. Sie sind aber die eigentliche Stärke von AdWords, denn so erhältst Du ein Höchstmaß an Transparenz, da Du wirklich immer genau nachvollziehen kannst, wo das investierte Geld gelandet ist und wie dieses für Dich „gearbeitet“ hat.

Bei privat geschalteten Anzeigen oder klassischer Offline-Bannerwerbung ist das nicht ansatzweise in einer so detaillierten Art und Weise möglich. Du musst außerdem damit rechnen, dass Deine Konkurrenten diese Möglichkeiten so gut wie es ihnen möglich ist ausschöpfen.

Wenn Du selbst also die Analyse und das Controlling „schleifen“ lässt, erhältst Du zwangsweise einen Wettbewerbsnachteil. Controlling und Analyse verschaffen Dir eine Übersicht darüber, wie viel Geld Du bei welchen Ausgaben erzielst.

Außerdem geben sie wertvolle Informationen über Konvertierungsraten und das Nutzerverhalten. Zugleich zeigen sie Dir den Weg für das weitere Vorgehen auf, beispielsweise die vorzeitige Beendigung einer Kampagne, wenn diese eine schlechte Performance liefert oder aber das Investieren von einem höheren Budget bei guten Performern.

Schritt #10 – Ziel-Trackings nicht vergessen und den ganzen Prozess systematisch wiederholen

Du solltest unbedingt Ziel-Trackings für alle Deine festgelegten Ziele einrichten. Das geht über die Tracking-Pixels von Google Analytics.

Ebenso solltest Du nicht dem Trugschluss unterliegen, eine einmalige Einrichtung von AdWords Kampagnen würde ausreichen. Wirklich erfolgreiche Unternehmen, Agenturen und Co. wiederholen ihre eigene Arbeit systematisch Tag für Tag aufs Neue.

Das geht beispielsweise so:

  • mit einem professionellen Google AdWords Kurs von Experten lernen, Erfahrungen sammeln und Fachwissen akquirieren
  • regelmäßig neue Keywords ermitteln und weitere gute Performer identifizieren
  • immer wieder neue Landingpages und Anzeigenkonzepte ausprobieren und intensiv testen
  • kontinuierlich laufende Anzeigen überprüfen, um effizientere Klickpreise zu erreichen
  • die gewonnenen Erkenntnisse auch auf Deiner Webseite selbst nutzen, beispielsweise von häufigen Absprüngen auf einer Seite lernen
  • das AdWords Konto immer wieder strukturieren, Gruppen weiter detaillieren und so für mehr Übersicht und bessere Analysen sorgen
  • das Budget neu aufstellen, in starke Performer investieren und schwache Kampagnen/Anzeigen überarbeiten oder entfernen

Nicht umsonst sagt man so oft: „Wie funktioniert Google AdWords?“ „Kontinuierlich!“. Ein AdWords Konto erstellen ist der erste Schritt, danach folgen weitere Schritte, die vor allem am Anfang aber kaum in Perfektion bewältigt werden.

Folglich liegt es an Dir, alle Schritte immer wieder zu wiederholen, Kampagnen zu prüfen und die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen. Damit wird AdWords durchaus zu einer quasi täglichen Aufgabe, mindestens wöchentlich sollten bei entsprechend hohem Budget aber schon systematische Analysen erfolgen.

Während Google AdWords kostenlos ist, ist ineffizient genutztes Budget letztlich nichts als eine weitere, vermeidbare Kostenstelle. Gerade deshalb kann sich die professionelle Hilfe einer Agentur empfehlen.

Fazit: AdWords lohnt sich immer – wenn es „richtig gemacht“ wird!

Diese Google AdWords Erklärung lieferte Dir einen umfassenden Einblick in die Anzeigenschaltung mit Google Ads. Eine Google AdWords Anleitung, so gut sie auch ist, kann aber nie eigene Erfahrungswerte vollständig ersetzen.

Es liegt deshalb nun an Dir, Dich weiter mit AdWords zu befassen und Deine ersten Kampagnen zu erstellen. Achte unbedingt darauf, dass Du Dich mit Hinblick auf das Budget nicht übernimmst, schließlich ist die Wahrscheinlichkeit vor allem bei blutigen Anfängern hoch, dass die Anzeigen nicht sofort gute Performer werden.

Eine Erhöhung des Budgets solltest Du erst dann vornehmen, wenn Du tatsächlich bereits gute Erfahrungen gemacht und schon einige starke Anzeigen sowie Kampagnen in Deinem Konto identifiziert hast. Dafür ist es nötig, dass Du den Umsatz aus einzelnen Anzeigen und Kampagnen den Kosten gegenüberstellst.

Bedenke außerdem, dass Schwankungen und eine hohe Varianz keine Seltenheit sind. Investiere daher langsam in starke Performer und überprüfe, ob diese weiterhin einen guten ROI (Return on Investment) liefern.

Wir stehen Dir als starker Partner bei deinen AdWords Kampagnen gern mit Rat und Tat zur Seite. So profitierst Du von unserer Erfahrung und Expertise. Als Fachmann für AdWords beschäftigen wir uns täglich mit der Anzeigenschaltung und investieren Ressourcen in Analysen, Optimierungen und Recherchen.

Möchtest Du Dich also weiterhin auf Deine Kernaufgaben konzentrieren, ist es durchaus eine Überlegung wert, wenn Du AdWords an einen Fachmann auslagerst. So kannst Du Dir sicher sein, dass die täglichen Arbeiten professionell und zuverlässig erledigt werden, wenn Dir selbst aufgrund Deiner Kernaufgaben dafür mitunter die Zeit fehlt.

Nimm im Zuge dessen einfach einmal unverbindlich Kontakt zu uns auf, damit wir die Möglichkeiten für Dich und Dein Unternehmen besprechen können!

Wir finden es toll, wenn Dir dieser Beitrag gefallen hat und Du ihn mit deinen Kollegen und Freunden teilst. 🙂