Cookies – einfach erklärt

Bei Cookies handelt es sich um kleine Datenpakete, die automatisch erstellt werden, sobald Du im Internet unterwegs bist. Und zwar immer dann, wenn Du zum ersten Mal eine Webseite besuchst. 

Das Speichern Deiner Daten und Einstellungen verhilft zu einer optimierten Nutzerfreundlichkeit, welche sich von alleine auf Deine Surfgewohnheiten einstellt.

Für Nutzer erneut über Werbeanzeigen anzusprechen, müssen Cookies bzw. ein Pixel auf der Webseite vorhanden sein.

Für Nutzer erneut über Werbeanzeigen anzusprechen, müssen Cookies bzw. ein Pixel auf der Webseite vorhanden sein.

Dein Browser sammelt dann Deine Daten und speichert sie als eine Art Textdatei auf Deinem Computer ab. Besuchst Du die selbe Webseite zu einem späteren Zeitpunkt erneut, sind ein paar Deiner Einstellungen und Daten bereits durch die Cookies gespeichert, oder schneller abrufbar.

Das kennt man vor allem bei Warenkörben der Onlineshops. Auch wenn Du den Onlineshop verlässt, bevor Du den Kauf der Produkte abgeschlossen hast, ist Deine Auswahl beim Zurückkehren zu der Webseite immer noch gespeichert.

Doch auch bei der Speicherdauer gibt es einige Unterschiede. Manche Cookies sind für mehrere Jahre gesichert, wohin es manche wiederum nach Verlassen der Webseite gelöscht werden. Das kennt man hauptsächlich aus dem Bereich des Online Bankings. 

Welche Daten werden gespeichert?

Bei Erstellung der Cookies werden verschiedene Faktoren gespeichert. Darunter ist oft:

  • Deine IP-Adresse: Hierbei handelt es sich um eine zufällig erstellte Nummer, die nur Deinem Computer zuzuordnen ist. Relevant ist diese unter anderem bei unserem Beispiel mit dem Speichern des Warenkorbs. Durch das Hinterlegen Deiner IP-Adresse wird Dein Computer direkt erkannt, sodass Deine gewählten Produkte automatisch im Warenkorb erscheinen.
  • Die Sprache: Stellst Du auf einer Webseite die Sprache um, wird das durch die Cookies registriert und aufgenommen. Diese Einstellungen werden nun für jeden erneuten Besuch der Webseite direkt übernommen. 
  • Die Zeit: Auch wie lange Du auf einer Webseite warst, wird in den Cookies gespeichert. Solche Informationen sind vor allem für die Analysen interessant.
  • Deine Daten: Alle Angaben, die Du in einem Webformular freiwillig einträgst, werden gespeichert. Das kann bei der Registrierung in einem Forum sein, auf Social Media Plattformen, oder bei einem Kontaktformular. Gespeichert werden hier zum Beispiel Deine E-Mail Adresse, Dein Name, Dein Geburtsdatum und all das, was Du selbst dort eingibst.
  • Die Domain: Sobald Du die Webseite besuchst, wird diese durch die Cookies auf deinem Computer gespeichert. Dadurch werden sich die gespeicherten Webseiten schneller öffnen, wenn Du sie zu einem späteren Zeitpunkt erneut aufrufst.
  • Die Meta-Daten: Hier wird die Ablaufzeit des Cookies, der dahinterliegende Pfad und die Sicherheitsspezifikationen gespeichert.

Wozu werden Cookies gespeichert?

Durch das Speichern passen sich viele Deiner Einstellungen auf einer Webseite an. Dadurch wird eine viel höhere Nutzerfreundlichkeit für den jeweiligen User erzielt. 

Den Vorteil für die Webseitenbetreiber liegt darin, dass diese sich die Daten für ihre Statistiken raussuchen können. 

Durch diese Statistiken werden verschiedene Nutzerprofile erstellt, die unter anderem für das Online Marketing eine große Rolle spielen. Anhand dieser Profile lässt sich das Surfverhalten vieler User erkennen. Dementsprechend wird zum Beispiel die Platzierung einer Werbeanzeige via Facebook Werbung und Google Anzeigen verändert und auf das Nutzerprofil optimiert. 

Hier kommen häufig „Third Party Cookies“ zum Einsatz. Sie scannen das Verhalten vieler User für einen längeren Zeitraum, um noch exaktere Profile erstellen zu können.

Dir wird bestimmt schon einmal aufgefallen sein, dass dir öfter die Werbung angezeigt wird, die mit deinen Interessen zusammenhängt. Das ist nur möglich, da die Cookies dein Surfverhalten erkennen und speichern.

Als User hast du immer das Recht, eine Liste Deiner gespeicherten Daten als Kopie zu bekommen. 

Fazit

Das Speichern der Cookies verhilft zu einem nutzerfreundlicherem Surfen. Dir bleiben viele Einstellungen erspart, da sich die Webseiten zum Teil auf dein persönliches Surfverhalten anpassen. 

Als Webseitenbetreiber hast Du die Möglichkeit, das Verhalten Deiner User zu ermitteln. Vorteil daran ist, dass Du die Produkte daraufhin optimiert bewerben kannst. Durch eine nutzerfreundlichere Webseite mit zum Beispiel mit dem Medium Cookies oder auch der Ladezeit Optimierung, bietest Du den Webseitenbesuchern einen höheren Mehrwert.

Auch wenn Cookies viele Vorteile haben, sollte man genau überlegen, welche Daten gespeichert werden sollten. Auf vielen Seiten kannst Du selbst einstellen, welche Daten wie lange von Dir gespeichert werden sollen. Bist Du dir also unsicher, hast du jeder Zeit die Möglichkeit die gespeicherten Daten einzuschränken.

Die neusten EU-Richtlinien zur Speicherung der Userdaten wurden in den letzten Jahren auch deutlich verschärft. Die Webseitenbetreiber sind unter anderem dazu verpflichtet, Dir darüber Auskunft zu geben welche Daten gespeichert wurden. Auch die Dauer der Speicherung müssen sie offen legen.

Bist Du dir also unsicher, kannst Du jeder Zeit die Speicherung Deiner Daten selbst anpassen. Allerdings kann man sagen, dass  Cookies Dir das Surfen im Internet erleichtern.