Content Management System – Definition und einfache Erklärung

Ein Content Management System ist ein System, welches Dir beim Verwalten Deiner Webseite hilft. Es vereinfacht das Einstellen, Verändern und Pflegen der Inhalte Deiner Homepage. 

CMS Definition

Durch ein Content Management System die Erstellung, Bearbeitung und Organisation einer Homepage vereinfachen.

Durch ein Content Management System kann man die Erstellung, Bearbeitung und Organisation einer Homepage vereinfachen.

Das Content Management System (kurz CMS) ist eine Software, die auf Deinem Server installiert wird. Sie kann Dir aber auch auf einer Onlineplattform eines Anbieters zur Verfügung gestellt werden.

Solch eine Software findet meistens Anwendung für die Erstellung einer Homepage, aber auch für interne redaktionelle Bereiche, wie ein Intranet.

Durch das CMS kannst Du ganz ohne Programmierkenntnisse Texte, Bilder, Aktionen und vieles mehr auf Deiner Homepage einbinden.

Funktionsweise eines Content Management Systems

Ein CMS besteht aus verschiedenen Teilen:

  • Das Backend: Damit ist die reine Admin-Ansicht gemeint. Hier stellst Du alle Deine Inhalte ein.
  • Das Frontend: Das ist die Ansicht, die Deinem User später angezeigt wird.
  • Die Datenbank: Sie enthält alle Informationen zu Deinen Inhalten und spielt diese nach Anforderung aus.
  • Das Template: Ein Template ist der Grundstein Deiner Webseite. Es entscheidet den gesamten Aufbau Deiner Seiten.
    Durch die enthaltenen Designpakete kannst Du hier die Farben, Schriftarten und Darstellungsmethoden aussuchen.
  • Die Komponenten: Oder auch Add-Ins genannt. Je nach CMS stehen Dir kostenfrei verschiedene Add-Ins zur Verfügung.
    So kannst Du zum Beispiel eine Forenanbindung einbringen, aber auch Deine Google Analytics-Daten verknüpfen.
    Auch für geschaltete Google Anzeigen oder Facebook Werbung kannst Du Dir entsprechende Komponenten installieren.

Durch die einfache Bedienoberfläche des Backends kannst Du beliebig die verschiedenen Bausteine Deiner Seite verschieben und positionieren. 

Das Einfügen von Inhalten funktioniert ähnlich wie bei Word oder Pages. Du kannst Deine Inhalte, beispielsweise einen Text, einfach einsetzen. Durch die Templates kannst Du anschließend die Schriftart, Schriftgröße oder auch die Farbe aussuchen.

Möchtest Du innerhalb des Textes eine interne Verlinkung, oder einen Link auf eine externe Seite einsetzen, kannst Du dafür einfach auf das Link-Symbol klicken. Der Link ist gespeichert, ohne dass Du einen Code hinterlegen musst. 

Hast Du die Seite im Backend nun komplett angelegt, kannst Du anhand der Preview-Ansicht sehen, wie die fertige Seite im Frontend ausgespielt wird. 

Vorteile und Nachteile

Vorteile einer Content Management Software

Durch ein CMS kannst Du viel Zeit und damit auch Geld sparen. Du musst über keine Programmierkenntnisse verfügen, um Deine Webseite optimiert zu erstellen. 

Da Du Deine Homepage selbst anlegen und verwalten kannst, bist Du unabhängig von externen Anbietern. 

Ein weiterer Vorteil sind die verschiedenen Funktionen, die ein CMS beinhaltet. Beispiele hierfür sind:

  • Zugriffsrechte: Du kannst verschiedenen Personen eingeschränkte Zugriffsrechte erteilen. So kann zum Beispiel ein Mitarbeiter nur Änderungen an einer bestimmten Seite vornehmen, wohin ein anderer Mitarbeiter nur für die Pflege der Datenbank zuständig ist.
  • Entwürfe: Hast Du einen Beitrag erstellt, kannst Du ihn vorerst als Entwurf im CMS speichern, ohne dass er auf der Homepage angezeigt wird. Wann Du diesen veröffentlichst, kannst Du jeder Zeit selbst festlegen.
  • Preview-Ansicht: Auch vor Veröffentlichen der Inhalte kannst Du genau sehen, wie die Seite später im Frontend ausgespielt wird und ob das Bild optisch zusammenpasst.
  • Responsives Design: Die meisten Templates im CMS sind automatisch für eine mobile Darstellung generiert. Du musst also keine zusätzliche Software zur Optimierung der mobilen Ansicht installieren.
  • Templates: Durch fertig erstellte Designpakete hast du schnell die perfekte Darstellung Deiner Homepage festgelegt.
  • Open Source: Die meisten Content Management Systeme sind Open Source und somit kostenfrei erhältlich.
  • Add-Ins: Jedes CMS bietet nützliche Add-Ins zum Installieren an. Die meisten davon sind kostenlos. Allerdings gibt es auch ein paar kostenpflichtige Zusätze.
  • Community: Durch die Beliebtheit der CM Softwares ist mit der Zeit eine große Community entstanden. Hast Du einmal ein Problem oder kommst mit einer Funktion nicht weiter, kannst Du dort jeder Zeit Antworten finden.

Nachteile einer Content Management System Software

Je nach Größe der Homepage kann das Einführen eines Content Management Systems sehr aufwendig sein.

Die Mitarbeiter benötigen außerdem eine Schulung, um selbst im CMS Inhalte einpflegen zu können. Diese verursachen zusätzliche Folgekosten.

Wie zuvor schon einmal erwähnt solltest Du auch darauf achten, dass es neben den kostenlosen Add-Ins auch kostenpflichtige gibt. Hierbei können noch weitere Kosten auf Dich zukommen.

Da solch eine Software viel komplexer ist, ist sie somit auch fehleranfälliger. Daher ist eine kontinuierliche Pflege unabdingbar. 

Verschiedene CMS im Überblick

WordPress

Typo3

  • Open Source
  • Erscheinungsjahr 1998
  • Website: typo3.org/

Joomla

Contao

Fazit

Ein Content Management System hilft Dir beim Erstellen Deiner Webseite. 

Durch die Anbindung einer Datenbank und verschiedene Templates ist die Erstellung sehr einfach gehalten. Du musst also kein Programmierer sein, um Dir eine professionelle Homepage zu erstellen.

Durch viele nützliche Content Management Tools kannst Du die Funktionen auf Deiner Webseite erweitern und für Deine User optimieren. Genauso hast Du alle wichtigen Informationen an einer Stelle und kannst sie entsprechend verwalten.

Durch die begleitende Community kannst Du Dir immer wieder Tipps und Tricks anschauen, um Deine Seite noch besser zu gestalten. 

Dadurch dass die meisten CMS Open Source sind, entstehen zunächst keine hohen Kosten.

Du solltest allerdings nicht vergessen, dass Du und Deine Mitarbeiter eine Schulung benötigen werden, um die volle Funktion des CMS ausnutzen zu können. Auch für die Einführung solltest Du genügend Zeit einplanen. 

Letztendlich ist eine Content Management Software aber eine gute Möglichkeit, Dir eine professionelle und gut aufgebaute Homepage zu erstellen. Vor allem, ganz ohne komplizierte Programmierkenntnisse.