Bounce Rate Definition sowie 3 Tipps zur Absprungrate

Um herauszufinden, wie gut Deine Website bei den Usern ankommt, gibt es einige wichtige Faktoren, die Du beobachten solltest.

Dazu gehört unter anderem die Bounce Rate, oder im Deutschen auch bekannt unter dem Begriff „Absprungsrate“.

Definition

Die Bounce Rate zeigt an, wie viele User nur einen einzigen Seitenaufruf auf Deiner Homepage getätigt haben.

Das ist der Fall, wenn sie keine weitere tatsächliche Aktion auf der Seite ausgeführt haben, also weder auf eine Unterseite geklickt haben, noch einen weiterführenden Link aufgerufen haben.

Dies kann geschehen, wenn der User auf Deiner Seite nicht den gewünschten Inhalt finden, den er zuvor über Google gesucht hat.

Allerdings kann es genauso sein, dass der Seitenbesucher mehrere Minuten auf der einen Seite verweilt, da er seine gesuchten Informationen in diesem Content findet.

Daher muss direkt erwähnt werden, dass eine schlechte Bounce Rate nicht zwingend bedeutet, dass Deine Homepage nicht gut genutzt wird.

Bedeutung der Bounce Rate bei der Suchmaschinenoptimierung

Da alle Suchmaschinen, wie zum Beispiel Google, das Verhalten der User auswerten, spielt auch die Bounce Rate für die Suchmaschinenoptimierung eine größere Rolle.

Ist Deine Homepage unübersichtlich, gilt sie somit als nicht nutzerfreundlich.

 

Dadurch werden viele Seitenbesucher sie schnell wieder verlassen.

Das kann unter anderem zu einem schlechteren Ranking führen.

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Da man das natürlich vermeiden möchte, sollte man auf Indikatoren wie die Bounce Rate achten.

Diese kann man durch nützliche Tools, wie Google Analytics, beobachten und auswerten.

Die Absprungsrate alleine zu betrachten ist jedoch nicht ausreichend.

Weitere relevante Informationen liefern uns die Verweildauer der User, sowie die Trafficquelle, die man mit der Bounce Rate gemeinsam auswerten sollte.

Erst so erfährst Du, ob Deine Seite Optimierungsbedarf hat, oder nicht.

Welche Bounce Rate gilt als gut?

Im Durchschnitt kann man sagen, dass eine Bounce Rate unter 60% als gut gilt.

Allerdings kommt auch das auf die Art Deiner Homepage an sowie auf die Branche wo Du tätig bist.

Hast du zum Beispiel einen sogenannten “OnePager” (eine einzige Seite, als komplette Webseite), ist es normal, dass die Besucher keine weiteren Aktionen hier ausführen werden.

Wichtiger ist das Aufrufen weiterer Unterseiten, wie man sie auch von Unternehmen kennt.

Aber auch hier sei nochmal erwähnt, dass wenn die Bounce Rate hoch liegt, Deine Webseite nicht automatisch schlecht sein muss, da der Nutzer ja z.B. seine Informationen im vorhandenen Beitrag finden konnte und somit sein Problem gelöst wurde.

Wie lässt sich die Bounce Rate verbessern?

Möchtest du die Bounce Rate Deiner Webseite verbessern, ist es wichtig herauszufinden, weshalb die Seitenbesucher keine

weiteren Aktionen ausführen. Natürlich gibt es hier einige Faktoren, die dafür eine Rolle spielen.

Hier drei Tipps, auf die du achten solltest:

  • Eine schlechte Ladezeit: Dauert es zu lange, bis Deine Seite vollständig geladen ist, springen die meisten Nutzer wieder schnell ab. Achte also unbedingt darauf, dass die Ladezeit unter zwei Sekunden liegt. Das erreichst du zum Beispiel durch Optimieren deiner Bilder.

 

  • Der falsche Content: Hat der User zum Beispiel den Suchbegriff ‚SEO Optimierung‘ in die Suchmaschine eingegeben, möchte er auch dazu Informationen erhalten.

Sieht er nun bei Google ein Ergebnis von Deiner Seite, welches “10 Tipps für die perfekte SEO Optimierung” heißt, wird mit hoher Wahrscheinlichkeit auf dieses Ergebnis klicken.

Bekommt er aber dann im Inhalt der Homepage doch keine Tipps zu dem gesuchten Thema, wird er Deine Seite schnell wieder verlassen, ohne dort eine Aktion ausgeführt zu haben.

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Daher ist es wichtig, die Headline passend zum Content zu wählen und sinnvolle Keywords zu nutzen.

 

  • Eine unübersichtliche und nicht selbsterklärende Navigation: Befindet sich ein User auf Deiner Homepage und findet den Content interessant, möchte er sich eventuell noch weiter umsehen. Ist die Navigation aber sehr unübersichtlich, oder vielleicht sogar schlecht zu finden, wird er Deine Seite lieber wieder verlassen. Achte daher unbedingt auf eine einheitliche und selbsterklärende Navigation, die sich durch Deine komplette Homepage zieht.

Weitere Punkte wären auch ein ansprechendes einheitliches Design und Farbspiel, das Einbinden von Infografiken oder aber auch zu viel geschaltete Werbung, die den Inhalt verdeckt.

Anpassung auf Mobile Endgeräte

Da heutzutage immer mehr User mit mobilen Endgeräten im Internet suchen, solltest Du auch hierauf eingehen.

Ist eine Homepage nicht auf Smartphones, Tablets, oder andere mobilen Endgeräte angepasst, ist der Inhalt der Seiten oft nicht vollständig zu sehen, oder teilweise sehr unübersichtlich dargestellt.

Häufig können die User auch verschiedene Aktionen (wie zum Beispiel ein Kontaktformular) nicht nutzen, da dieses zu groß dargestellt wird und der User nicht die einzelnen Felder des Formulars aufrufen kann.

Ein absolutes Muss ist daher, dass Deine Website responsive ist.

Das bedeutet, dass sie sich automatisch an die Größenverhältnisse der jeweiligen Endgeräte anpasst und sich der Inhalt nicht verschiebt.

Viele Website-Systeme bieten spezielle Designelemente für die mobile Version an.

So ist zum Beispiel die Navigation extra daraufhin angepasst und auch die Bildelemente verkleinern sich entsprechend.

Fazit

Möchtest Du die User länger auf Deiner eigenen Homepage halten, ist es sinnvoll die Bounce Rate kontinuierlich zu beobachten.

Sie liefert Dir Informationen, ob Deine Website Optimierungsbedarf hat, oder ob sie von den Seitenbesuchern voll genutzt wird.

Durch hilfreiche Tools wie Google Analytics lassen sich die Daten schnell berechnen.

Auch wenn man hierdurch nicht direkt sehen kann, weshalb die Seitenbesucher Deine Webseite wieder verlassen, gibt es ein paar Faktoren, die man überprüfen kann, wie zum Beispiel: Technik, Ladezeit, Content oder auch die Navigation.

Auch ein responsives Design ist heutzutage unumgänglich.

Achte daher direkt bei der Erstellung deiner Seite darauf, dass sich die Seitenverhältnisse entsprechend anpassen.

Beachtest Du also ein paar Dinge bei der Erstellung deiner Homepage, lässt sich eine hohe Bounce Rate vermeiden, sodass deine Homepage den Usern einen Mehrwert bieten kann.