Amazon SEO – Die wichtigsten Rankingfaktoren zusammengefasst

Amazon ist die wohl bekannteste und selbsternannte größte Onlinehändler-Plattform der Welt. Wer hier seine Produkte erfolgreich verkaufen möchte, muss sich mit allen Kriterien des Giganten auseinandersetzen, darunter auch dem Erfolgsfaktor Amazon Suchmaschinenoptimierung (Amazon SEO). 

Natürlich gibt es auch hierbei ein paar relevante Fakten, die einem zum Erfolg bei Amazon helfen können.
Das Ziel von Amazon ist es, den Käufern möglichst schnell zu einer Kaufentscheidung zu verhelfen. Ähnlich wie bei Google entscheidet auch hier ein Algorithmus, welches Produkt bei einer Suchanfrage zuerst erscheint.

Möchtest Du also, dass Deine Produkte schnell von den Käufern gefunden werden, musst Du Dein Ranking bei Amazon selbst verbessern. Dazu ist es wichtig zu wissen, wie der Algorithmus des Onlinehändlers aufgebaut ist.

Amazon SEO Rankgingfaktoren

Bei der Suchanfrage des Kunden filtert Amazon alle relevanten und passenden Produkte heraus. Dies geschieht durch den Vergleich aller Keywords.

Beinhaltet Deine Produktanzeige das gesuchte Wort, so wird Dein Produkt auch in der Ergebnisliste auftauchen. Wie weit oben Du jedoch erscheinst, hängt von zwei verschiedenen Faktoren ab, dem Performance-Faktor und dem Relevanz-Faktor. Diese bestimmen dein Ranking auf Amazon.

Performance-Faktor:

Der Performance-Faktor wird mithilfe des Absatzes eines Produkts, der Klickrate und der Conversion Rate ermittelt. Die Klickrate zeigt an, wie häufig ein bestimmtes Produkt von einem Nutzer angeklickt wurde.

Eine Amazon SEO Optimierung kann und sollte zu mehr Umsatz führen.

Eine Amazon SEO Optimierung kann und sollte zu mehr Umsatz führen.

Das heißt, gibt ein Käufer bei der Suche das Wort „Smartphone“ ein und klickt anschließend auf Dein Produkt in der Ergebnisliste, wird dadurch Deine Klickrate erhöht. Wichtig ist jedoch zu erwähnen, dass die Klickrate pro Keyword gewertet wird.

Sucht der Käufer also nach einem Smartphone und landet dann auf Deinem Produkt, so wird das Ranking für das Keyword „Smartphone“ erhöht. Daher solltest Du vor Einstellen deiner Artikel, gründlich die Keywords recherchieren. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Conversion-Rate. 

Sie zeigt die Häufigkeit der tatsächlich getätigten Käufe an. Klickt ein Käufer nicht einfach nur auf Dein Produkt, sondern entscheidet sich dafür ihn auch zu kaufen, wirkt sich das positiv auf Deine Conversion Rate aus.

Landet ein Käufer auf Deinem Produkt und entscheidet sich gegen einen Kauf, sinkt Deine Conversion-Rate. Das kann zum Beispiel passieren, wenn der Kunde mit den angegebenen Informationen zu dem Produkt nicht zufrieden ist oder wenn Du keine guten Produktbilder veröffentlich hast.

Auch viele schlechte Bewertungen können dazu führen, dass Dein Artikel nicht gekauft wird. Wie auch bei der Klickrate wird hier für jedes Keyword einzeln gemessen.

Relevanz-Faktor:

Mithilfe des Relevanz-Faktors kann Amazon herausfinden, wie gut Dein Produkt inhaltlich zur gestellten Suchanfrage passt. Hierbei ist die Übereinstimmung der Keywords sehr ausschlaggebend.

Relevant für den Algorithmus ist der Titel, der Name des Herstellers oder der Marke, die Produktinformationen und die dazugehörige Beschreibung des Produkts.

Damit Dein Produkt in der Ergebnisliste auftaucht, müssen alle gesuchten Wörter in Deinem Listing enthalten sein. Dabei spielt die Übereinstimmung der Suchwörter im Titel eine ganz große Rolle.

Erzielt Amazon hier direkt einen Treffer, ist die Wahrscheinlichkeit dass Dein Artikel weit oben gelistet wird, direkt erhöht. Danach sind die Bulletpoints entscheidend, folgend von allen hinterlegten Keywords und zum Schluss der Produktspezifikationen und deren Beschreibungen.

Im besten Fall stimmt sogar die Reihenfolge der Suchbegriffe mit Deiner Angliederung überein, denn umso höher ist die Chance bei den angezeigten Ergebnissen weit oben gelistet zu werden. Man sollte jedoch wissen, dass ein kurzer Titel eine höhere Relevanz findet.

So wird zum Beispiel die Produktanzeige, die „Smartphone“ heißt, höher ausgespielt, als die Anzeige mit dem Titel „Smartphone mit Ladekabel und Kopfhörern“.

Diese zwei Faktoren beeinflussen sich auch gegenseitig. Entscheiden sich die Käufer häufig für
Deine Produkte und kaufen diese auch, so wird sowohl Deine Rankingrate, als auch Deine Conversion-Rate gestärkt.

Amazon SEO Ranking verbessern

Nun weißt Du bereits, auf welche Dinge es beim Amazon SEO ankommt. Jetzt kommt es darauf an, wie Du diese Faktoren selbst beeinflussen kannst.
Wie schon erwähnt spiegelt sich der Performance-Faktor in den Bereichen Absatz, Conversion Rate und der Klickrate wieder.

Die Produktanzeige:

Damit ein Käufer auf Deine Produktanzeige klickt, muss sie einen eindeutigen Titel und ein qualitatives Titelbild enthalten.

Das Listing:

Achte bei dem Listing darauf, dass Du alle relevanten Eigenschaften in der Beschreibung aufführst. Vor allem solltest Du auf die Besonderheiten Deines Produkt eingehen. Beschreibe Dein Produkt so gut und detailliert wie es geht, so bekommt der Käufer alle Informationen, die er sich erhofft.

Produktfotos:

Füge Deinem Listing hochwertige Fotos hinzu, sodass der Käufer sich ein genaues Bild über Dein Produkt machen kann. Eine hohe Auflösung der Abbildungen ist hierbei sehr wichtig, denn somit vermittelst Du dem Käufer direkt Professionalität und eine gute Qualität.

Bewertungen:

Für Deine Conversion-Rate können die Bewertungen von Bedeutung sein. Denn, findet der Käufer noch gar keine Bewertung, so könnte er skeptisch werden.

Das kann auch passieren, wenn Du negative Bewertungen unter Deinem Artikel hast. Der Käufer wird sich gegen Dein Produkt entscheiden und weiter in den Suchergebnissen schauen.

Verfügbarkeit und Lieferzeit:

Ist der Käufer von Deinem Produkt überzeugt, wird er ihn in seinem Warenkorb legen.

Bekommt er aber nun die Meldung, dass das Produkt derzeit nicht verfügbar sei oder eine verhältnismäßig lange Lieferzeit benötigt, wird er sich eventuell nach anderen Anbietern umsehen. Deshalb ist es wichtig, immer nur so viele Produkte anzubieten, wie Du sie tatsächlich auch auf Lager hast.

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Da Amazon bei einer Suchanfrage direkt alle Produkte herausfiltert, die nicht mit dem Suchbegriff übereinstimmen, solltest Du auf eine gute Keyword Recherche achten. Denn nur wenn Du in der Ergebnisliste auftauchst, hast Du überhaupt die Chance Deine Produkte zu verkaufen.

Keywords in der Produktbeschreibung:

Überlege Dir zuvor genau, wie Du Dein Produkt beschreiben möchtest und welche möglichen Begriffe die potenziellen Käufer in die Suche eingeben könnten. Nutze nur Keywords, die wirklich etwas mit Deinem Produkt zu tun haben, sonst verlierst Du schnell an Glaubwürdigkeit und somit auch am Ranking.

Keywords im Titel:

Lege einen kurzen Titel fest, der mit so wenigen Wörtern wie möglich aussagt, worum es sich bei Deinem Produkt handelt.

Starthilfe:

Wenn Du Dir noch unsicher bist, welche Begriffe in einer Beschreibung sinnvoll wären, kann manchmal ein Blick bei der Konkurrenz hilfreich sein. Allerdings ist klar davon abzuraten, Sätze oder ganze Texte der anderen Anbieter zu kopieren.

Eine weitere Möglichkeit ist es, eine sogenannte PayPerClick-Kampagne zu schalten. Dabei handelt es sich um eine bezahlte Werbeanzeige, die Deine Sichtbarkeit auf Amazon deutlich erhöht.

Die Werbung wird nach bestimmten Keywords geschaltet. Das heißt, Dein beworbenes Produkt wird bei der Suche des bestimmtest Begriffs weit oben angezeigt.

Außerdem tauchen Deine Artikel als Empfehlung auf der Produktseite Deiner Konkurrenz auf.

Beispiel:

Du hast eine PPC- Kampagne mit dem Keyword „Smartphone“ geschaltet. Somit wird dem Käufer auf der Seite der Konkurrenz ein Kasten angezeigt, indem „andere Anbieter“ erwähnt werden. Hier würdest Du erscheinen.

PPC Kampagnen auf Amazon erhöhen Deine Sichtbarkeit!

PPC Kampagnen auf Amazon erhöhen Deine Sichtbarkeit!

Die Preise solcher Kampagnen richten sich immer nach gewollter Relevanz. Somit ist eine PPC-Kampagne, die Dein Produkt ganz oben auf der ersten Seite aufführen soll, um einiges teurer.

Diese Methode ist sinnvoll, damit die Käufer erst einmal auf Dein Produkt aufmerksam werden. Anschließend musst Du trotzdem mit einem guten Listing, hochwertigen Bildern, etc. überzeugen.

Umsatzauswirkungen durch Amazon SEO

Umso höher Dein Ranking ist, desto mehr Beachtung wirst Du von Amazon finden. Denn wie schon erwähnt ist es das Ziel von Amazon, kurze Verkaufsprozesse zu erzeugen.

Daher wird der Algorithmus die Produkte weit oben aufführen, die in der Vergangenheit zu häufigen Kaufentscheidungen getroffen haben. Also kann man sagen, dass man durch die Amazon SEO Optimierung einen deutlichen Vorteil gegenüber der Konkurrenz schaffen kann und somit natürlich auch den Umsatz steigern kann.

Trotzdem sollte hier erwähnt sein, dass es sich bei den vorgeschlagenen Rankingoptimierungen um langfristige Prozess handelt. Einen deutlichen Erfolg lässt sich oft erst nach einigen Wochen oder auch Monaten feststellen.

Google SEO vs. Amazon SEO

Bei Google gehört die Suchmaschinenoptimierung schon fest zur Erfolgsstrategie. Im Gegenteil dazu steht die Optimierung bei Amazon noch in den Startlöchern.

Viele Hersteller haben die Möglichkeit, auch hier die Suche zu optimieren, noch gar nicht bedacht.

Gemeinsamkeiten:

Im Prinzip fungieren sowohl Google, als auch Amazon als eine Suchmaschine. Während Google bei der Suche für Allgemeinheiten hilft, wird bei Amazon ausschließlich nach Produkten gesucht.

Bei beiden Anbietern gilt jedoch: Wer oben steht, gewinnt!

Es bestehen Optimierungsmöglichkeiten, sowohl organisch (Amazon SEO), als auch mithilfe von bezahlten Werbeanzeigen. Trotz vieler Forschungen lässt sich weder bei Google, noch bei Amazon das exakte Verfahren des Algorithmus feststellen.

Bei beiden Anbietern handelt es sich um langfristige Erfolge, die nicht von heute auf morgen feststellbar sind. Auch können die Hersteller in ihrem Ranking jeder Zeit wieder sinken. Eine gute OnPage Optimierung und OffPage Optimierung kann somit hilfreich für eine Umsatzsteigerung sein.

Unterschiede:

Google bietet universell an, also für alle denkbaren Themenbereiche, wohingegen Amazon ausschließlich Produkte anbietet.
Google ist daher eher der Prozess vor dem Kauf, Amazon ist der Weg zum Kauf.

Wobei mittlerweile viele Käufer direkt die Suche über Amazon selbst tätigen, als zuvor über Google zu suchen.
Welches Ziel genau hinter einer Anfrage auf Google steckt, ist nicht immer direkt ersichtlich.

Bei Amazon wird das Ziel direkt definiert und ist klar erkennbar.
Entscheidend für das Google-Ranking ist das Zusammenspiel vieler Faktoren.

Darunter zählt die Ladezeit einer Website, deren Layout und Responsivität, das Einfügen von Backlinks, die
Verweildauer und das Verhalten der Seitenbesucher, interne Verlinkungen und vieles mehr.

Bei Amazon hingegen, kommt es auf die Relevanz-Faktoren und die Performance-Faktoren an. Wird Deine Website bei Google gerankt, sind Dir keine Grenzen in der Umsetzung Deiner Website gesetzt. Du kannst frei über die Menge, die Art und das Layout des Inhalts entscheiden und
beliebig viele Bilder einfügen.

Anders sieht das bei Amazon aus. Hier gibt es fest definierte Textfelder und festgelegte Zeichenanzahlen. Teilweise besteht auch nur eine Auswahlmöglichkeit.

Während die extern gesetzten Verlinkungen auf Deine Website einen direkten Einfluss auf Dein Google-Ranking haben, kannst Du durch externe Verlinkungen für Dein Amazonprodukt nur das Ranking der verschiedenen Faktoren erhöhen.
Für Google gibt es verschiedene Analysenprogramme, wie zum Beispiel Google Analytics.

Mit denen lassen sich Deine relevanten Informationen gut und schnell heraussuchen. Für und von Amazon gibt es derzeit noch keine Tools, die dir genaue Antworten zu Deinem Ranking geben können.

Zwar gibt es Anbieter wie z.B. shopdoc.de oder auch sellics.com, womit schon sehr viel überwacht und optimiert werden kann, dennoch ist der Markt im Vergleich zur SEO Optimierung bei Google noch sehr klein.

Fazit – Amazon Ranking verbessern

Da viele Hersteller noch nicht auf die Idee kamen, sich Gedanken über ihr Ranking bei Amazon zu machen, lohnt sich die Arbeit auf alle Fälle!
Du kannst einen entscheidenen Vorteil gegenüber der Konkurrenz erzielen und gleichzeitig den eigenen Umsatz steigern.

Auch der Bekanntheitsgrad Deiner Produkte lässt sich auf diesem Weg erhöhen.
Versetze Dich bei der Umsetzung in die Lage des Käufers, so wirst Du schnell herausfinden, wie Du Dein Listing, Deine Bilder und Deine Keywords einzusetzen hast.

Für eine optimale Keyword Recherche stehen Dir außerdem viele hilfreiche Tools zur Seite. Beachtest Du diese Punkte, wirst Du den bestmöglichen Effekt für Deine Produkte erzielen und somit zu langfristigen Erfolgen kommen.